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Palzer verpasst die Titelverteidigung

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Sie gaben beim Dolomitenmann in Lienz alles (von links): Andreas Huber, Uwe Eichfelder, Josef Wegscheider und Fabian Alraun vom Team »ChiemgauKings«.

Mit dem zehnten Platz bei den Amateur-Teams hat das Quartett »ChiemgauKings« beim Dolomitenmann in Lienz die Zielsetzung weitgehend erfüllt. Andreas Huber aus Ruhpolding sprach nach dem Spektakel mit Berglauf, Paragleiten, Kajakfahren und Mountainbiking von Superbedingungen im osttirolerischen Ort. »Unser Ziel war ein Rang unter den Top 10, natürlich wäre uns ein etwas besserer Platz lieber gewesen«, zog Huber Bilanz.


Vor allem die zwölf Kilometer lange Laufstrecke vom Dolomitenstadion bis zum Ziel auf 2441 Metern hatte es in sich. Mit 1:48:00 Stunden platzierte sich Fabian Alraun als 48. im Feld der rund 100 Teilnehmer. »Am Schluss hat er ganz schön Federn lassen müssen. Er hat wohl die Strecke etwas unterschätzt«, meinte Huber und fügte hinzu: »Vor allem im letzten Teil hat er leider viel Zeit verloren. Die Strecke war allerdings durch einige Unwetter in den vergangenen Wochen nicht im optimalen Zustand.«

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Einen stabilen Flug lieferte anschließend Josef Wegscheider aus Piding mit seinem Paragleiter ab. Die Übergabe im Ziel erfolgte wegen der Hygienemaßnahmen nicht wie gewohnt an den Kajakfahrer, sondern an den Mountainbiker, der letztendlich an der Drau Uwe Eichfelder in den Wettbewerb schickte. Schließlich war es Andreas Huber als Mountainbiker vorbehalten, sein Team auf Platz 29 in der Gesamtwertung liegend ins Ziel zu bringen, was am Ende den zehnten Rang bei den Amateuren bedeutete.

Huber bewältigte die anspruchsvolle Strecke in 2:21:28 Stunden. »Das war eine zähe Strecke, teilweise musste ich das Bike schieben. Brutal war die Abfahrt auf der Skiweltcup-Piste der Damen«, meinte Huber respektvoll im Ziel. Insgesamt brauchte das Team »ChiemgauKings« 5:23,47 Stunden für ihren Wettkampf.

Titelverteidiger Anton Palzer aus der Ramsau kam mit seiner Mannschaft »Red Bull« auf den zweiten Platz hinter den Siegern von »Kolland Topsport International«. Der Skibergsteiger erreichte im Berglauf eine Zeit von 1:28:06 Stunden und landete auf dem achten Platz in der Einzelwertung. Auf seiner Instagram-Seite schrieb Palzer: »Das war eine der schwersten Erfahrungen in meinem Leben als Profisportler. Ich hatte einfach nicht die Beine, um mit den Top-Jungs zu konkurrieren. Der Rest des Rennens war eine intensive Reise an die tiefsten Orte meines Körpers und Geistes.« Eine gute Zeit am Berg erreichte mit dem vierten Platz in 1:27:04 Stunden Stefan Knopf aus Berchtesgaden. Mit dem Team Sport Auer 1 wurde er Gesamtsiebter.

Starke Vorstellung von Filimon Abraham

Der Traunsteiner Filimon Abraham wurde in 1:27:45 Stunden als Siebter im Berglauf gewertet. Mit dem Team »Kolland Topsport Future Elite« wurde er am Ende Neunter. »Es war brutal schwer, bis neun Kilometer hatte ich alles im Griff. Auf den letzten Kilometern habe ich bei jedem Meter Energie verloren, trotzdem habe ich alles gegeben. Ich bin aber mehr als zufrieden«, sagte Abraham. SHu

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