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Palling bläst zur Aufholjagd

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Ihre Gegner immer wieder hinter sich lassen: Das müssen die Pallinger Spieler heute im Rückspiel gegen den SV Oberbergkirchen tun, wenn sie ihren 0:2-Rückstand aus dem Hinspiel wettmachen wollen. In dieser Szene aus dem Hinspiel gelingt dies Pallings Markus Baumgartner, der seinen SVO-Gegner Markus Gillhuber versetzt. (Foto: Butzhammer)

Das letzte Heimspiel der Fußballsaison am heutigen Mittwoch um 18.30 Uhr kann für den TSV Palling das Wichtigste werden. Trotz eines 0:2-Rückstands hat die Elf von Christian Wimmer noch die Möglichkeit, in die Kreisklasse aufzusteigen. Dennoch wird es gegen den Kreisklasse-III-Elften SV Oberbergkirchen sehr schwer werden. Ein Gegentor würde die Träume des TSV auf ein Minimum reduzieren.


»Wir können von solchen Spielen lernen«, sagte Wimmer vor dem ersten Spiel. Und in der Tat war es so, dass der Kreisklassist überlegen war und den Gästen die nötige Durchschlagskraft fehlte. »Es war eine verdiente Niederlage gegen eine aggressive und gute Kreisklassenmannschaft«, so Wimmer. Er bemängelt, dass seine Elf viel zu brav und zu ruhig war. »Da merkte man deutlich den Unterschied zu einem Punktspiel, das Drumherum, die Lautstärke die Zuschauer – das alles hat uns etwas den 'Schneid’ genommen!«

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Nun beginnen die letzten 90 – oder wenn nötig auch die letzten 120 – Minuten, und der TSV Palling wird alles daran setzen, das Spiel noch zu drehen. »Da müssen und werden wir ganz anders auftreten, da wir ohnehin nix zu verlieren haben. Wir werden volles Risiko gehen!« Wimmer verlangt von jedem Spieler 100 Prozent Einsatz und die Bereitschaft, über die Schmerzgrenze zu gehen. »Wer Angst hat, der soll zu Hause bleiben«, so Wimmer.

Der TSV Palling könnte mit dem Aufstieg ein ganzes Jahr krönen: »Wer sich da nicht aufarbeitet, hat in einer Mannschaft nichts zu suchen!« Wimmer nimmt's aber auch sportlich fair: »Sollte aber der Gegner besser sein, werden wir gratulieren und miteinander noch etwas feiern.« Fehlen wird Defensivmann Timo Babinger, der im Hinspiel vom Platz flog.

Die Gäste gehen mit Selbstvertrauen in die Partie und werden die Pallinger erst einmal kommen lassen. Denn mit einem Bein hat sich der SVO ja schon gerettet, nun muss nur noch der zweite Schritt gemacht werden. td