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Ottings Fußballerinnen hoffen auf einen Heimsieg

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Ottings Michaela Gradl möchte mit ihrer Mannschaft am Samstag im Heimspiel gegen Moosburg nachlegen. (Foto: Butzhammer)

Fünf Spieltage stehen in der Bayernliga bei den Fußballerinnen noch an: Noch sind in Sachen Meisterschaft und Abstieg die Würfel nicht gänzlich gefallen. Wobei Spitzenreiter SC Würzburg Heuchelhof (19 Spiele/46 Punkte) sich wohl kaum mehr die Butter von Brot nehmen lassen wird und angesichts von zehn Punkten Vorsprung (noch dazu bei einem Spiel weniger als die Konkurrenz) die direkte Rückkehr in die Regionalliga schaffen wird. Im Keller kämpfen noch der 1. FFC Hof (19/24) und der SV Thenried (19/21) darum, die Abstiegsplätze zu verlassen. Für den TSV Frickenhausen (19/11) geht es wohl eine Etage runter. Der FC Pegnitz (20/2) ist schon sicher weg.


Der SV Saaldorf spielt eine konstant gute Saison und braucht sich nach unten wohl keine Gedanken mehr zu machen. Der Tabellenfünfte (19/33) hat aber noch Chancen, den Vizetitel zu holen. Der aktuelle Rangzweite FC Ingolstadt 04 (20/36) liegt nur drei Punkte vor dem SVS. Die Truppe von Peter Prechtl reist am Samstag um 17 Uhr zum punktgleichen Tabellensechsten TSV Schwaben Augsburg (20/33). Das wird sicherlich ein heißer Tanz!

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In der Bezirksoberliga hat sich die DJK Otting wieder ein Polster nach unten erspielt. Der 6:2-Sieg beim Tabellenvorletzten TSV Grafing war überlebenswichtig. Jetzt beträgt der Vorsprung auf den einzigen Abstiegsplatz (nach dem Rückzug der SpVgg Thalkirchen gilt diese Mannschaft als erster Fix-Absteiger) vier Spieltage vor Schluss sieben Zähler.

Nachlassen wollen die Ottingerinnen jetzt aber nicht und es steht auch bereits das nächste »Sechs-Punkte-Spiel« an. Die Truppe von Franz Kaindl kann am Samstag um 17 Uhr vor eigenem Publikum gegen den FC Moosburg mit dem zweiten Sieg hintereinander den Klassenerhalt eintüten.

»Während der Gast noch akut abstiegsgefährdet ist, können wir dank unseres Befreiungsschlags letzte Woche schon etwas befreiter aufspielen«, betont auch Ottings Sprecherin Micha Kurz. Mut macht den Ottingerinnen, dass »unsere letzten beiden Spiele wirklich gut waren«. Diesen Schwung wolle man jetzt ins nächste Spiel mitnehmen.

Das Spitzenspiel des 19. Spieltags steigt am Sonntag um 14 Uhr in Traunstein. Dort empfängt der Tabellenzweite DJK den Spitzenreiter TSV Gilching. Das Duell gab's vor wenigen Tagen schon einmal – und zwar im Finale des Bezirkspokals. Die Traunsteinerinnen verloren das Endspiel damals unglücklich im Elfmeterschießen. »Schon im Finale haben wir gezeigt, dass wir mithalten können«, sagt Traunsteins Trainer Rudi Päckert.

Angesichts von neun Punkten Vorsprung dürfte sich Gilching den Titel aber nicht mehr nehmen lassen. »Sie brauchen noch einen Punkt«, rechnet Päckert vor. »Den sollen sie aber nicht bei uns holen, feiern dürfen sie woanders.« Sein Team möchte auf jeden Fall die Vizemeisterschaft holen. »Dafür schaut es aktuell ja ganz gut aus.« Dennoch weiß Päckert auch, dass man dafür jetzt nicht nachlassen darf.

In der Bezirksliga I spitzt sich der Kampf um die Meisterschaft zu. Die SG Eiselfing/Babensham (16/35), der TV Altötting (15/31) und der SV Schechen (16/30) wollen nach oben. Die TVA-Damen möchten ihrem scheidenden Trainer Reinhard Klötzler noch ein schönes Abschiedsgeschenk bereiten und ihn mit der Meisterschaft verabschieden. Damit das gelingen kann, müsse man »halt alle Spiele gewinnen«, sagt Klötzler. Los gehen damit soll es am Samstag um 17 Uhr im Heimspiel gegen die SG Lengdorf. Die SG Eiselfing/Babensham ist diese Woche spielfrei, während Schechen am Sonntag um 11 Uhr beim TSV St. Wolfgang ran muss.

Der VfL Waldkraiburg, der seine Mannschaft zurückgezogen hat, steht als erster Absteiger fest. Der zweite wird noch gesucht. Die schlechtesten Karten hat der Vorletzte SV Saaldorf II, der nach 15 Partien immer noch keinen Sieg vorweisen kann und bereits zehn Punkte Rückstand aufs rettende Ufer hat. Die Bayernliga-Reserve reist demnach auch am Samstag (Anstoß 17 Uhr) zum Rangfünften TSV München-Solln als Außenseiter.

Für die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf zeigt der Daumen in der Rückrunde nach unten. Der Negativlauf sollte bald beendet werden. Nächste Gelegenheit dazu hat der Rangneunte am Sonntag um 14 Uhr beim Vierten SV Dornach.

In der Kreisliga III ist das Titelrennen ebenfalls noch spannend. Der TuS Bad Aibling II (11/27), der TSV Aßling (12/27) und der SV Prutting (12/25) machen den Titel unter sich aus. Schlusslicht SC Rechtmehring (12/3) dürfte wohl angesichts von zehn Punkten Rückstand auf den SV Waldhausen (13/13) kaum mehr zu retten sein.

Dennoch muss Waldhausen noch aufpassen und ein paar Punkte sollte der SVW schon noch einfahren. Die Aufgabe am Samstag um 15.30 Uhr beim Aufstiegsaspiranten Aßling ist allerdings richtig schwer. Die DJK Nußdorf (12/14) hat sich ebenfalls im unteren Tabellendrittel festgesetzt. Mit einem Heimsieg am Samstag um 16.30 Uhr gegen die SG Söllhuben/Frasdorf könnte man aber in der Tabelle wieder etwas nach oben klettern. Der Rangvierte FC Hammerau kann am Samstag um 17 Uhr in den Meisterschafts-Dreikampf aktiv eingreifen und mit einem Erfolg gegen Prutting den Rangdritten aus dem Rennen nehmen.

In der Kreisklasse III eröffnet den viertletzten Spieltag der Saison der TSV Altenmarkt mit dem Heimspiel am Samstag um 17 Uhr gegen den SG FFC Bad Aibling/Kolbermoor. Es ist das Spitzenspiel der Runde. Denn die SG FFC Bad Aibling/Kolbermoor (12/31) möchte sich den Titel nicht mehr streitig machen lassen, liegt aber nur drei Punkte vor dem Zweiten SG Polling/Mühldorf (12/28). Aber auch der Rangvierte Altenmarkt (12/24) schielt noch auf den zweiten Platz, der ebenfalls zum Aufstieg berechtigt.

Dazwischen hat sich noch die SG Engelsberg/Garching (13/27) eingereiht, die damit ebenfalls noch dick im Geschäft ist und am Samstag um 18 Uhr bei der SG Feldkirchen/Vagen die nächsten Punkte anpeilt. Der SV Neukirchen empfängt am Sonntag um 13 Uhr den TSV Hohenthann-Beyharting und möchte gegen das punktlose Schlusslicht nichts anbrennen lassen. Die SG Oberteisendorf/Petting/Weildorf ist diesmal spielfrei. SB

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