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Otting patzte vor heimischer Kulisse

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Das Entsetzen war den Spielern der DJK Otting nach der Partie deutlich anzusehen. »So ein Spiel darf man nicht verlieren« so der einhellige Tenor. Trotz eines großen Plus an Chancen und Ballbesitz musste sich der Fußball-Kreisklassist auf eigenem Platz dem TSV Grabenstätt mit 2:3 beugen.


Schon nach drei Minuten gingen die Gäste aus dem Achental in Führung. Ein Freistoß aus etwa 40 Meter segelte in den Ottinger Strafraum und der lange Konstantin Klein konnte völlig unbedrängt zur Führung einköpfen. Schon früh (20. und 24. Minute) musste die DJK dann auch noch wechseln und Libero Kühnhauser und Offensivspieler Fenninger vom Platz nehmen. Doch die eingewechselten Markus Baumgartner und Bernhard Zehentner brachten neuen Schwung in die Partie.

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So prüfte Baumgartner gleich in seiner ersten Aktion Torwart Tonschütz, doch der Grabenstätter Schlussmann war ein sicherer Rückhalt. Am Ausgleich war dann Bernhard Zehentner maßgeblich beteiligt. Manuel Gabler vollendete nach gelungenem Doppelpass zum 1:1 in der 25. Minute.

Zwischen der 26. und der 45. Minute hatten die Gastgeber gleich fünf gute Einschussmöglichkeiten, doch Zehentner, Baumgartner und Maierhofer verpassen die Ottinger Führung. Stattdessen gingen die Grabenstätter in der letzten Minute der ersten Halbzeit erneut in Führung. Nach einem Ballverlust an der Mittellinie entwischte Alexander Bondariu und marschierte allein aufs Tor der Fenninger-Elf zu. Torwart Frisch brachte den Stürmer zu Fall und Schiedsrichter Schweighofer (ESV Freilassing) entschied auf Strafstoß. Den verwandelte Norbert Rimsl sicher zum 1:2-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel waren dann die Gäste gefährlicher. So in der 52. Minute, als die DJK den Ball nicht aus den eigenen Reihen bekam, aber gleich drei Gegner kein Kapital aus der Situation ziehen konnten. Kurz darauf baute der TSV seine Führung aus. Nach einem Einwurf war Maximilian Mayer frei auf dem Flügel. Seine schöne Flanke zur Mitte nahm Fabian Tettenhauser auf, der frei zum Schuss kam – 1:3.

In der Folge zog sich Grabenstätt weit zurück und verzögerte das Spiel. Otting drückte und erspielte sich eine Handvoll guter Gelegenheiten. Doch wieder einmal wollte der Ball nicht ins Tor. So reichte es nur noch zum Anschlusstreffer durch einen Handelfmeter, den Gabler in der 78. Minute sicher verwandelte. ToM

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