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Otting ist auf der Suche nach der fehlenden Konstanz

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Die Ottingerin Lena Lackenbauer (links, hier im Duell mit der Altöttingerin Katrin Hofer) trifft mit ihrem Team am Samstag auf die BSG Taufkirchen. (Foto: Wirth)

Einmal daheim, einmal auswärts: So schaut das Restprogramm in diesem Spieljahr für die Fußballerinnen des SV Saaldorf aus. Der Bayernliga-Aufsteiger ist am Sonntag um 11 Uhr letztmals in diesem Jahr auf eigener Anlage gegen den TSV Frickenhausen gefordert. Die Marschrichtung für dieses Heimspiel ist klar: Die Truppe von Peter Prechtl möchte sich mit einem Sieg vom eigenen Publikum verabschieden – und der ist auch bitter nötig, denn ansonsten könnte dem SVS ein Überwintern auf einem Abstiegsplatz drohen.


Noch dreimal sind in diesem Jahr die Mannschaften in der Bezirksoberliga gefordert. Vor allem Schlusslicht TV Altötting, das nach fünf Spielen erst einen Punkt auf dem Konto hat, sehnt die Pause herbei. Gegen den Tabellenzweiten Amicitia München gab's vergangenes Wochenende bei der 0:8-Pleite einen neuen Tiefpunkt. Allerdings ergab sich der TVA nicht kampflos. Das Trainergespann Birgit Wimmer/Alexander Urian schöpft daraus durchaus Hoffnung, die Klasse doch noch zu halten.

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Doch jetzt muss dringend einmal der erste Sieg her. Die nächste Gelegenheit dazu hat das Team aus der Wallfahrtsstadt am Sonntag um 17 Uhr beim TSV Otterfing, der als Tabellenachter gerade einmal über dem Strich, also der Abstiegszone, steht.

Der DJK Otting fehlt es in dieser Saison vor allem an einem, »an Konstanz«, wie Sprecherin Micha Kurz bemerkt. »Auf ein starkes Spiel folgt häufig eine erschreckend schwache Vorstellung«, fügt sie hinzu. Im Heimspiel am Samstag um 14.30 Uhr gegen die BSG Taukirchen nimmt sich die DJK erneut eine Menge vor. »Wir müssen Konzentration und Präsenz zeigen, um unser Spiel aufziehen zu können«, betont Kurz.

Päckert gehen die Spielerinnen aus

»Der momentan stärkste der vier Aufsteiger ist vergangenes Wochenende mit einem Punkt mehr in der Tabelle an uns vorbeigezogen.« Das soll nun nach Möglichkeit am Wochenende gleich wieder korrigiert werden. »Ein paar Punkte wollen wir aus den verbleibenden drei Spielen noch holen, um nicht weiter durchgereicht zu werden und um den Anschluss an die Spitze nicht ganz zu verlieren«, fügt sie hinzu.

In der Bezirksliga I kommt es am 9. Spieltag zum Spitzenspiel. Denn der Tabellendritte DJK Traunstein empfängt am Samstag um 14.30 Uhr den Tabellenführer VfL Waldkraiburg. Beide Teams trennen aktuell nur zwei Punkte voneinander. Wobei die DJK Traunstein trotz des Rückstands eine Trumpfkarte im Ärmel hat: Die noch ungeschlagene Truppe von Trainer Rudi Päckert hat nämlich zwei Spiele weniger ausgetragen als der Konkurrent. Allerdings hat Päckert nach wie vor ein großes Problem: Personell sieht es weiterhin düster aus. »Diesmal fehlen mir gleich sieben Spielerinnen«, betont er. »Und das bei dieser brutal schweren Aufgabe.« Er zerbreche sich schon seit Tagen den Kopf, wie er dem Spitzenreiter ein Bein stellen könne. »Wir müssen jetzt einfach das Beste aus der Situation machen. Mit einem Punkt wäre ich jedenfalls schon zufrieden«, betont Päckert.

Auch Aufsteiger SV Waldhausen steht als Tabellenvierter aktuell gut da. Seit vier Spielen (drei Siege, ein Unentschieden) ist der Neuling nun ungeschlagen und das soll auch nach dem Auswärtsspiel am Sonntag um 13 Uhr beim Rangachten TSV Neubeuern noch so sein.

In der Kreisliga III möchte die SG Fridolfing/Laufen/ Leobendorf die Gunst der Stunde nutzen. Denn Spitzenreiter TV Burghausen ist an diesem Wochenende spielfrei. Der Tabellenzweite könnte mit einem Sieg am Samstag um 15.30 Uhr beim SC Rechtmehring wieder an Punkten mit Burghausen gleichziehen. Der SV Saaldorf II ist am Sonntag um 14 Uhr mit dem Heimspiel gegen Schlusslicht TSV Chieming letztmals in diesem Jahr im Einsatz. Der Tabellenvierte möchte mit dem vierten Saisonsieg seinen Platz festigen.

Nußdorf muss 2016 noch zweimal auswärts ran

In der Kreisklasse III hat sich die DJK Nußdorf die Herbstmeisterschaft gesichert. Zwei Spieltage sind 2016 nun in dieser Klasse noch angesetzt – und der Spitzenreiter möchte auch diese jetzt noch ungeschlagen überstehen. Die Chancen dazu stehen nicht schlecht, geht's doch beide Male gegen Teams aus der hinteren Tabellenregion. Zunächst reist die Truppe von Trainer Sebastian Buschbeck am Samstag um 15 Uhr nämlich zum Drittletzten SV Oberbergkirchen. Dann geht's erneut auswärts ran – und zwar am Sonntag, 13. November, um 15 Uhr beim noch punktlosen Schlusslicht SG Kierfersfelden.

Der FC Hammerau muss am Samstag um 17.30 Uhr gegen die SG Polling/Mühldorf ran und der TSV Altenmarkt spielt am Samstag um 18 Uhr beim TSV Hohenthann-Beyharting. Der neue Rangzweite SG Oberteisendorf/Petting/Weildorf ist erst am Mittwoch um 19 Uhr in Altenmarkt gefordert. SB