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»Organisatorisch sind wir voll im Zeitplan«

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Mit fünf Inzeller Eisschnellläufern geht der heimische Weltcup vom 4. bis 6. Dezember über die Bühne. Dabei sind neben Langstrecken-Spezialist Moritz Geisreiter auch gleich zwei Geschwisterpaare am Start, die sich in dieser Saison bei den Deutschen Meisterschaften in der Max-Aicher-Arena über ihre Erfolge freuen konnten. Dies sind (von links) Gabriele und Hubert Hirschbichler sowie Joel und Roxanne Dufter. (Foto: Wukits)

Die Vorfreude ist groß: Vom 4. bis 6. Dezember gastiert die Eisschnelllauf-Weltelite in Inzell. Und bei den Wettkämpfen in der Max-Aicher-Arena sind die Gastgeber gut vertreten: Gleich fünf Athleten des DEC Inzell dürfen beim Weltcup vor eigenem Publikum mitmischen. Hinzu kommt als sechster Vertreter noch Heimtrainer Danny Leger.


»Organisatorisch sind wir voll im Zeitplan. Viele Teilnehmer kommen schon ab diesem Wochenende zu uns, um sich auf den Weltcup vorzubereiten, berichtet der Inzeller Stadionleiter Hubert Graf. »Es sind ja insgesamt Teilnehmer aus über 20 Nationen am Start.«

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Und diese kommen nach den Weltcups auf den schnellen Bahnen von Calgary (Kanada) und Salt Lake City (USA) gleich mit hochkarätigen Empfehlungen: Die US-Läuferin Brittany Bowe stellte in 1:12,18 Minuten einen neuen Weltrekord über 1000 Meter auf. Ihre Landsfrau Heather Richardson-Bergsma wurde dafür in 1:50,85 Minuten neue Weltrekordlerin über 1500 Meter.

Der Russe Pawel Kulischnikow unterbot als erster Eisschnellläufer überhaupt die 34-Sekunden-Marke (33,98) und der Kanadier Ted-Jan Bloemen (10 000 Meter in 12:36,60) sorgte ebenfalls für eine neue Bestmarke. Da auch die heimischen Asse Moritz Geisreiter sowie die Geschwisterpaare Gabi und Hubert Hirschbichler sowie Roxanne und Joel Dufter gut mithielten, ist für die Fans einiges geboten. »So viele eigene Sportler hatten wir noch nie bei einem Weltcup dabei – und das, obwohl vor dieser Saison die Qualifikations-Kriterien nach oben geschraubt wurden«, freut sich Hubert Graf.

Freuen kann er sich auch darüber, dass in den Wettbewerben (Freitag ab 12 Uhr, Samstag und Sonntag ab 10 Uhr jeweils B-Gruppe; Freitag ab 16 Uhr, Samstag und Sonntag ab 14 Uhr jeweils A-Gruppe) fast alle Distanzen und Wettkampfformen zur Austragung kommen. Schon am Freitag folgt bei der A-Gruppe der leistungsstärksten Athleten nach den 3000 m der Damen und den ersten 500-m-Sprints von Damen und Herren die attraktive Teamverfolgung der Herren. Am Samstag, den 5. Dezember stehen in der A-Gruppe nach je 1000 Metern Damen und Herren zunächst die 5000 m mit Lokalmatador Moritz Geisreiter im Mittelpunkt, ehe die Teamverfolgung der Damen den krönenden Abschluss bildet.

Am Sonntag schließlich folgen auf die 1500-m-Wettbewerbe von Damen und Herren die jeweils zweiten Sprints der Athletinnen und Athleten, ehe die Massenstarts der Damen und der Herren auf dem Programm stehen. Als »Zugabe« folgen am Sonntag ab 17 Uhr noch die Massenstarts der Damen und Herren der B-Gruppe.

Und eine weitere »Zugabe« gibt es schon am Tag vor dem ersten Wettbewerb: Am Donnerstag, den 3. Dezember findet nämlich ab 18 Uhr am Rathaus in Inzell die offizielle Eröffnungsfeier des Weltcups statt. »Das ist einzigartig im Weltcup, das macht kein anderer Veranstaltungsort«, ist Graf schon auch stolz auf diese Inzeller Besonderheit. Den krönenden Abschluss der Feier, zu deren Programm auch der »Einmarsch der Nationen« gehört, soll dann wieder ein großes Feuerwerk bilden. who

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