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Nur vermeintlich ein leichter Gegner

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Spektakuläre Aktion von TVT-Ringer Mahsun Ersayin (rotes Trikot), der sich am vergangenen Samstag mit einer waghalsigen Wende aus dem Griff seines Kontrahenten Robin Himmler befreien wollte. (Foto: Wittenzellner)

Zufriedene Gesichter beim TVT: Zuletzt bot man beim Heimkampf gegen den SC Oberölsbach Ringsport vom Feinsten. Spannung, Dramatik – und am Ende ein Heimsieg. Auch an diesem Samstag will die Truppe um Cheftrainer Petar Stefanov punkten, wenn es am heutigen Samstag (19.20 Uhr) auswärts zum Bayernliga-Schlusslicht TSC Mering geht. Nur einmal waren die Schwaben bisher erfolgreich, mit einer 25:10-Packung wurden sie in der Vorrunde nach Hause geschickt. Der TVT steht mit fünf Siegen aus bisher neun Begegnungen gut da.


Natürlich sind beim TVT die Gedanken schon beim Heimkampf in der darauffolgenden Woche, wenn der TSV Berchtesgaden beim Derby des Jahres seine Visitenkarte abgibt. Aber unkonzentriert will man deshalb nicht nach Mering fahren. »Wir nehmen den Kampf ernst. Die Gastgeber haben eine Reihe von guten Ringern im Kader und ausländische Athleten, die mit unseren Punktegaranten mindestens auf Augenhöhe ringen können«, betont Stefanov im Vorfeld. Dies gilt gerade mit Blick auf Gabor Hatos (Medaillengewinner bei Olympischen Spielen, erwartet in 86 kg Freistil oder 130 kg Freistil) oder dem mehrmaligen ungarischen Meister Zsolt Dajka, der in 98 kg griechisch-römisch erwartet wird. Vermutlich wird den Freistil-Schwergewichtsplatz Radoslaw Siejak besetzen, der mehrfach Polen auf internationaler Ebene vertrat.

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Stefanov baut wieder auf die Mannschaft, die gegen Oberölsbach am vergangenen Samstag zu überzeugen wusste. Er dürfte – wenn überhaupt – nur geringfügige Änderungen vornehmen. »Am Ende der zehn Mattenduelle wollen wir mit einem Sieg unseren guten vierten Platz festigen. Wenn dann am Ende der Saison auch noch eine Platzverbesserung erreicht wird, dann können wir auf eine gute Saison zurückblicken.« awi

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