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Nur im Rennen mit dem eigenen Sohn zu langsam ...

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Er sieht sich für den WM-Start gut gerüstet: Günther Bauer, der beim Rennen in Weißenbach Dritter wurde. (Foto: Weitz)

Über einen insgesamt guten Test für die Eisspeedway-Weltmeisterschaft durfte sich Günther Bauer freuen. Der Schlechinger belegte beim internationalen Rennen des MSC Weißenbach (Österreich) den dritten Platz, und sein Sohn Luca kam auf den sechsten Rang.


»Das war schon in Ordnung so. Ich habe mal mein zweites Motorrad ausprobiert, das lief nicht so schlecht«, so der Routinier. Zudem sei die Veranstaltung »hervorragend organisiert« und das Eis »super« gewesen. »Die hätten mehr Zuschauer verdient«, lobte der 43-Jährige. Zwar sei die Kulisse nicht schlecht gewesen, aber es seien nach seiner Schätzung wohl etwas weniger als 1000 Fans gewesen.

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Franz Zorn holt die Maximalpunktzahl

Die sahen einen letztlich sicheren Sieg von Franz Zorn (Saalfelden). Der Österreicher hatte in den fünf Läufen die Maximalpunktzahl (15) gesammelt und setzte sich dann im Finale der vier punktbesten Fahrer vor seinem Landsmann Manfred Seifter (14 Punkte aus den »normalen« Wertungsläufen), Bauer (13) und Charly Ebner (Österreich/10) durch.

Die weiteren Platzierungen wurden nach Punkten vergeben. Hier folgten: 5. Jan Klatovsky (Tschechien) 9 Punkte; 6. Luca Bauer; 7. Simon Reitsma (Niederlande), 8. Max Niedermaier (Edling) je 8; 9. Markus Jell (Altfraunhofen), 10. Hans Weber (Schliersee) je 7; 11. Franz Mayerbüchler junior (Inzell) 6; 12. Sebastian Gegenbauer (Lenggries) 5; 13. Stefan Pletschacher (MSC Ruhpolding) 4; 14. Erwin Schuster (Österreich) 3; 15. Rene Dünki (Schweiz); 16. Bart Schaap (Niederlande); 17. Beat Dobler (Schweiz) je 1.

Für Luca Bauer war sogar noch mehr drin. »In einem Lauf hat er geführt, dann hat ihn der Hans Weber in den Schnee gedrückt. Da hatte Luca schon mindestens 50 Meter Rückstand auf die anderen und hat sie alle in der letzten Kurve noch geschnappt«, berichtet Günther Bauer. Doch der Schiedsrichter sah Simon Reitsma hauchdünn vor dem 17-Jährigen im Ziel, dahinter folgten Weber und Klatovsky.

»Das sind wichtige Erfahrungen«

Und dann war auch noch der Papa zu langsam: »Er hat nach dem Lauf zu mir gesagt, dass ich nicht schnell genug war und er nicht wusste, wo er hinfahren sollte. So ist er gestürzt und ausgefallen«, so der 43-Jährige. Daher sei der 17-Jährige im nächsten Lauf etwas gehemmt aufgetreten und habe sogar den Niederländer Bart Schaap vor sich lassen müssen. »Das sind aber wichtige Erfahrungen, das hilft ihm letztlich weiter«, so Günther Bauer.

Sein Sohn hatte sich ebenso wie der junge Inzeller Franz Mayerbüchler junior erst einmal über die Qualifikation ins Hauptfeld kämpfen müssen – was beiden aber gut gelang.

Für Luca Bauer geht es voraussichtlich am kommenden Wochenende weiter. Zwar kann die Europameisterschaft nicht wie geplant in St. Johann/Pongau stattfinden, doch voraussichtlich geht es nun in Ufa (Russland) um den kontinentalen Titel. Für Günther Bauer und Stefan Pletschacher, die beide für die WM qualifiziert sind, ist dann am Wochenende 6./7. Februar der Grand-Prix-Auftakt in Krasnogorsk (Russland) an der Reihe. who