weather-image
20°

Nur ein Sieg rettet Chiemings Fußballerinnen

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Die Chiemingerin Dina Machtanz (rechts, hier im Duell gegen Julia Niedermaier) möchte mit ihrem Team in der Kreisliga III am letzten Spieltag den Klassenerhalt feiern. (Foto: Wirth)

Auch bei den Fußballerinnen steht die Sommerpause nun unmittelbar vor der Tür. Am letzten Spieltag werden aber noch einige Entscheidungen fallen – es verspricht also, ein nervenaufreibendes Saisonfinale für einige Mannschaften zu werden.


In der Bezirksoberliga kann die DJK Otting nach einer Rückrunde mit vielen Höhen und Tiefen ganz entspannt ins letzte Saisonspiel gehen. Die Truppe von Karin Meier ist nämlich längst gerettet. Zum Abschluss wartet nochmals ein Highlight auf die DJK, denn am Sonntag um 17 Uhr kommt der TV Altötting zum Derby. »Mal schauen, ob wir mit dem TVA noch ein weiteres Team im vorderen Tabellendrittel ärgern können und zum Saisonabschluss noch einmal punkten können«, sagt Ottings Sprecherin Micha Kurz, die wie Judith Neumeier (Sprunggelenksverletzung) beim letzten Spiel passen muss.

Anzeige

Rudi Päckert bleibt ein weiteres Jahr bei der DJK

Auch für den TVA geht es in diesem Spiel um nichts mehr. Der Tabellenvierte kann zwar noch Vizemeister hinter Spitzenreiter FC Ingolstadt II werden, aber der Platz hat rein statistischen Wert, denn es ist keine Aufstiegsrelegation in dieser Liga vorgesehen. Der TVA muss sich übrigens einen neuen Trainer suchen. Denn Chefcoach Manuel Mittermaier und mit ihm auch Co-Trainer Christian Drexler hören auf.

Die DJK Traunstein wird die Saison in der Bezirksliga I wohl als Tabellenvierter abschließen. Damit ist Trainer Rudi Päckert, der auch in der neuen Saison die Damen trainieren wird, nicht zufrieden. »Unterm Strich ist das etwas zu wenig«, sagt er. Deshalb gibt er bereits das Ziel für die neue Saison aus: »Da wollen wir Erster oder Zweiter werden.« Das letzte Saisonspiel bestreiten die Traunsteinerinnen am Sonntag um 17 Uhr zuhause gegen den Rangfünften FFC Wacker München III. »Die Mannschaft ist schwer einzuschätzen. Aber zum Abschluss wollen wir natürlich einen Sieg holen«, sagt Päckert.

Interessant wird es noch, wer neben der BSG Taufkirchen aufsteigen wird. Da die Bezirksoberliga auf zwölf Mannschaften aufgestockt wird, ist jetzt ein Aufstiegsplatz mehr vorgesehen – und den machen am Sonntag um 17 Uhr der Drittplatzierte VfL Waldkraiburg und der Zweite FC Forstern II im direkten Duell unter sich aus.

Für den TSV Fridolfing wird das Auswärtsspiel am Sonntag um 17 Uhr beim noch abstiegsgefährdeten FC Moos-Eittingermoos die vorerst letzte Partie in der Bezirksliga sein. Denn das Schlusslicht – in den bisherigen 17 Begegnungen gelang kein einziger Sieg – muss nach einer durchwachsenen Spielzeit in der neuen Saison eine Etage tiefer antreten.

In der Kreisliga III ist es sowohl an der Spitze als auch im Tabellenkeller noch spannend. Um die Meisterschaft streiten sich noch der SV Waldhausen und der SV Prutting – beide Teams sind punktgleich. Egal wer das Rennen macht, eine gute Nachricht gibt es für beide Mannschaften: Sie steigen nämlich beide direkt in die Bezirksliga auf. Waldhausen empfängt am Sonntag um 17 Uhr den Tabellendritten SV Saaldorf II, der nach einer ganz starken Vorrunde schon wie der sichere Meister aussah, seinen Vorsprung aber in der Rückrunde ganz schnell verspielte. Prutting ist zeitgleich bei der SG Eiselfing zu Gast.

Zu einem echten Endspiel um den Abstieg kommt es beim TSV Rohrdorf am Sonntag um 17 Uhr. Dort ist Schlusslicht TSV Chieming zu Gast, das zwei Punkte hinter dem Gastgeber zurückliegt. Damit ist klar: Nur mit einem Sieg kann Chieming den Abstieg in die Kreisklasse noch vermeiden. Bei einer Niederlage oder einem Unentschieden ist Rohrdorf gerettet.

Im direkten Vergleich das Nachsehen

Auch in der Kreisklasse III ist der Abstiegskampf dramatisch. Der SC Inzell, der sein Team vor einigen Wochen zurückgezogen hat, steht als erster Absteiger fest. Den zweiten müssen die SG Polling und die SG Seeon/Pittenhart unter sich ausmachen. Seeon/Pittenhart liegt aktuell auf dem vorletzten Platz, hat aber nur einen Punkt Rückstand auf Polling, das die Saison auch bereits beendet hat. Die Pollingerinnen müssen jetzt also tatenlos zusehen, was Seeon/Pittenhart am Sonntag um 17 Uhr beim SV Erlbach macht. Bei einem Sieg hat die Elf von Mario Huber den Klassenerhalt in der Tasche.

Bei einem Unentschieden – damit wären Seeon/Pittenhart und Polling in der Tabelle punktgleich – wird laut Spielleiterin Carmen Jutta Gardill der direkte Vergleich herangezogen. Bei diesem hat Seeon/Pittenhart das Nachsehen (1:1; 1:3). Bei einer Niederlage in Erlbach ist die SG auch weg.

Für die DJK Nußdorf steht am Sonntag um 17 Uhr noch das Heimspiel gegen den TuS Bad Aibling II an. Der Tabellensechste kann damit also das Zünglein an der Waage im Meisterschaftsrennen sein. Spitzenreiter Bad Aibling II hat nämlich nur drei Punkte Vorsprung auf den Zweiten TV 1868 Burghausen, der zeitgleich bei der SG Kiefersfelden/Oberaudorf ran muss. SB