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Nur drei Punkte fehlten zu WM-Bronze

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So schnell war er auch diesmal unterwegs: der Schlechinger Günther Bauer überzeugte bei der Team-Weltmeisterschaft in Togliatti. (Foto: Weitz)

Mit einer erfreulichen Leistung haben die heimischen Eisspeedway-Piloten bei der Team-Weltmeisterschaft in Togliatti (Russland) Mut gemacht für die kommenden Rennen in der Einzel-WM (Grand Prix). Günther Bauer (Schleching), Stefan Pletschacher (Ruhpolding) und Max Niedermaier (Edling) holten insgesamt 33 Punkte und wurden Gesamtfünfte.


Nur drei Zähler fehlten zu Rang 3, den die Finnen holten, mit den viertplatzierten Österreichern war der »Bayern-Express« sogar punktgleich.

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Klar dominierend war erwartungsgemäß die russische Mannschaft, in der sich die drei Piloten Daniil Iwanow, Dimitri Koltakow und Sergej Makarow – je zwei Piloten fahren pro Lauf für ihr Land – munter abwechselten. Die Maximalpunktzahl (60) verfehlten die Russen deshalb, weil am ersten Tag in den Duellen mit Schweden sowie mit Finnland die Spitzenfahrer dieser Konkurrenten jeweils den zweiten Platz belegten und damit einen russischen Doppelsieg verhinderten.

Stefan Svensson trug mit 28 Punkten auch maßgeblich zum Silbermedaillen-Gewinn der Schweden bei, die es auf insgesamt 43 Punkte brachten. Dabei erwies sich Per Anders Lindström – in den meisten Rennen als »zweiter Mann« dabei – mit zwölf Zählern als guter Punktesammler. Bronze ging an Finnland (36).

Österreich musste auf den verletzten Franz Zorn (Saalfelden) verzichten und hatte auch keinen »dritten Mann« an Bord. Doch Harald Simon holte starke 26 Zähler, und Josef Kreuzberger hielt sich mit sieben Punkte wacker.

So kam das Duo punktgleich vor dem deutschen Trio auf Rang 4. Hier war Günther Bauer wieder in starker Verfassung, holte in zehn Einsätzen 22 Punkte. Pletschacher war meist als »zweiter Mann« dabei und erkämpfte zehn Zähler, einen weiteren holte Max Niedermaier, der in drei Läufen – darunter allerdings zweimal gegen Favorit Russland – eingesetzt wurde. So kam man mit 33 Punkten auf Rang 5 vor Tschechien (27) und Polen (21).

Für das deutsche Trio und viele seiner Konkurrenten aus der Team-WM geht es am kommenden Wochenende zum GP nach Blagowestschensk – Niedermaier ist bekanntlich Nachrücker für Franz Zorn.

Letzter GP in Inzell

Eine Woche später folgt die EM in Kamensk-Uralski mit Pletschacher und Niedermaier, ehe am 8./9. März der Grand Prix in Assen sowie am 22./23. März der letzte GP in Inzell folgen. who