weather-image
20°

Nur der Wind war zu schwach ...

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Der phasenweise ausbleibende Wind stellte die Segel-Mannschaften vor eine Herausforderung. (Foto: Niessen)

Für Naturliebhaber zeigte sich der Chiemsee bei der Sommerregatta des Segelclubs (SC) Prien – dem vierten Lauf zur Chiemseemeisterschaft – von seiner schönsten Seite. Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen, glitzerndes Wasser mit den Bergen im Hintergrund. Nur der Wind war für Segler etwas schwach. Zwischen Autobahn und Herreninsel klaffte einige Zeit ein riesiges Flautenloch, einige Boote kamen hier schnell durch und lagen zum Schluss bei wieder auffrischendem Wind weit voraus.


Hinz Schmid kam mit diesen Bedingungen am besten zurecht. Schon beim Start war er voraus und an der ersten Wendemarke lag er gleich hinter Friedel Liese auf dem Cat Hurrican 6,5. Er war auch bei denen, die das Flautenloch um die Mittagszeit schnell überwanden und ließ sich den Sieg bei der weiteren Segelstrecke an der Fraueninsel vorbei und durch den »Kanal« zurück zum SC Prien nicht mehr nehmen.

Anzeige

Hinter Friedel Liese der 2:17:19 Stunden benötigte, und Rainer Gutjahr (2:21:40) war Schmid nach 2:30:11 Stunden Dritter im Ziel, vor Helmut Haller (YC Urfarn) auf seiner Impression, Peter Braun (SR Simssee) auf Flyer XL und Hans-Jürgen Koch auf Asso.

Nach Yardstick-Wertung siegte Hinz Schmid deutlich vor Friedel Liese, Rainer Gutjahr, Philipp Lessig, Manfred Kerl und Franz Schwarz. Den Ludwig-Fessler-Pokal gewann Philipp Lessig von der WV Gollenshausen auf einer Condor 7. Den Vereinspreis des SC Prien, den Jochen-Krieghoff-Pokal, sicherte sich Manfred Kerl auf einem 20qm-Jollenkreuzer.

Bei der Chiemseemeisterschaft führt nach vier Wettfahrten Joachim Grauer vor Günther Hansmann, beide haben acht Punkte. Dritter ist Hans-Jürgen Koch mit neun Punkten. ni