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Nur das Elfmeterschießen ist schon sicher

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Er wird voraussichtlich wieder in den Kader des TSV Waging zurückkehren: Veit Gröbner (vorn), der mit seiner Mannschaft heute beim TSV Großhadern gefordert ist. (Foto: Butzhammer)

»Nur einer kommt durch«: Das ist das Motto für die Relegationsspiele im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga, bei dem die Teilnehmer aus den Bezirksligen Süd (TSV Großhadern), Nord (ESV München) und Ost (TSV Waging) um einen einzigen freien Platz in der Bezirksliga kämpfen.


Zum Auftakt dieser Dreierrunde sind die Waginger »Seerosen« am heutigen Mittwoch (18.30 Uhr) beim TSV Großhadern gefordert. Vor dieser Partie steht nur eines fest: Es wird zum Schluss – unabhängig vom Ergebnis – auf jeden Fall ein Elfmeterschießen geben.

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Dieses wird »vorsorglich« durchgeführt. Gibt es nämlich nach den drei Spielen der Serie eine Punktgleichheit von zwei oder gar drei Mannschaften, ist zunächst die Gesamttordifferenz entscheidend. Sind die Mannschaften hier gleichauf, geht es um die Anzahl der insgesamt erzielten Tore.

Herrscht hier wiederum Gleichheit, entscheidet die Anzahl der Auswärtstreffer. Erst wenn auch das keine Klarheit bringt, kommt das Elfmeterschießen zum Tragen – denn der Gewinner erhält dann einen Zusatzpunkt für die Tabelle.

Doch darauf wollen sich die Waginger nicht verlassen. Sie wollen am liebsten ihre beiden Begegnungen gewinnen, dann sind sie auch in der nächsen Saison Bezirksligist.

Selbstvertrauen schöpfen sie dabei aus dem 5:0-Erfolg zum Saisonabschluss gegen den VfL Waldkraiburg. Allerdings mahnt Wagings 2. Abteilungsleiter Stefan Hinterreiter: »Das 5:0 dürfen wir aber nicht überbewerten, denn einerseits war Waldkraiburg in den ersten 20 Minuten klar besser und zweitens ging's ja bei Waldkraiburg um nichts mehr.« Dennoch: »Erfreulich ist, dass wir fünf Tore erzielen konnten und ohne Gegentor geblieben sind«, lobt er.

Trainer Werner Lorant muss seine Mannschaft voraussichtlich leicht umbauen. Veit Gröbner wird wohl wieder in den Kader zurückkehren, bei Tom Hofmann muss man abwarten, wie der medizinische Befund lautet. Dagegen steht Stefan Mühlthaler aus privaten Gründen nicht zur Verfügung.

Die Aufgabe in Großhadern ist für die »Seerosen« nur schwer einzuschätzen. »Da erwartet uns ein unbekannter Gegner«, betont Hinterreiter und stellt klar: »Wir dürfen uns von den letzten Ergebnissen nicht blenden lassen und den Gegner womöglich unterschätzen.« Daher erwartet er ein »enges Duell, in dem wohl Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden werden.«

Den Waginger Fans verspricht er: »Wir wollen das Geschenk, das wir nur durch den Rückzug von Miesbach erhalten haben, annehmen und das Beste draus machen.« Wie das geht, dafür gelte das Rezept wie auch in den vergangenen Partien: »Defensiv kompakt stehen, aggressiv in die Zweikämpfe gehen und offensiv die Torchancen nutzen.«

Natürlich hoffen Mannschaft und Verantwortliche auch auf zahlreiche heimische Fans, die das Team unterstützen. »Uns ist natürlich bewusst, dass die Anstoßzeit heute mit 18.30 Uhr in München etwas unglücklich ist, dennoch erhoffen wir uns heimischen Zuspruch«, so Hinterreiter.

Nach dem Ergebnis dieser ersten Begegnung richtet sich der weitere Spielplan: Das zweite Spiel am Samstag bestreitet der Verlierer gegen den ESV München. Daher hoffen die Waginger darauf, dass sie an diesem Samstag spielfrei haben ... who

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