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Nürnberger Nachwuchs holt den Pokal

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Nicht nur gegen Tottenham Hotspurs setzten sich die Nürnberger Junioren (rote Trikots) durch: Sie gewannen letztlich das U-12-Hallenmasters in Traunreut durch einen 3:2-Sieg im Endspiel gegen den TSV 1860 München. Weiter Bilder des Turniers in Traunreut finden Sie im Internet unter www.traunsteiner-tagblatt.de. (Fotos: Wukits)

Gute Stimmung in der vollbesetzten TuS-Halle, Hallenfußball auf hohem Niveau und mit dem 1. FC Nürnberg ein verdienter Turniersieger – das 7. Sparda-Bank-Hallenmasters in Traunreut ist dem Anspruch, eines der besten Hallenturniere für U-12-Mannschaften (D-Junioren) zu sein, auch heuer wieder gerecht geworden. »Die Organisation hat wieder super geklappt. Alle teilnehmenden Mannschaften waren zufrieden und würden auch nächstes Jahr gerne wieder nach Traunreut kommen«, resümierte Turnierleiter Markus Steinberger.


Aus der Gruppe A qualifizierten sich der TSV 1860 München, Hertha BSC Berlin, Austria Wien und Juventus Turin für das Viertelfinale, in der Gruppe B setzten sich der 1. FC Nürnberg, Bayern München, Hannover 96 und der VfB Stuttgart durch.

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Aus für den VfB

Der Titelverteidiger aus Baden-Württemberg musste in der Runde der letzten Acht überraschend die Segel streichen (0:2 gegen Austria Wien). Auch für den Nachwuchs des FC Bayern München (1:3 gegen Hertha BSC Berlin), Juventus Turin (1:2 gegen den 1. FC Nürnberg) und Hannover 96 (6:7 nach Siebenmeterschießen gegen 1860 München) kam das vorzeitige Aus um den Turniersieg.

Spannend verliefen die Halbfinalspiele. Die jungen »Löwen« erwiesen sich erneut als Meister im Siebenmeterschießen (6:5 gegen Austria Wien), während die »Clubberer« nach einem starken Auftritt dem Turnierfavoriten aus der deutschen Hauptstadt das Nachsehen gaben (3:1).

»Den Pokal auch verdient«

In seinem zweiten Finale der Hallenmasters-Geschichte gewann der »Club« den Pokal durch einen 3:2-Sieg gegen den TSV 1860 München. Es war ein spannendes und packendes Finale zweier gleichwertiger Mannschaften, bei dem die vielen mitgereisten Zuschauer beider Fanlager für eine tolle Finalstimmung sorgten. »Der 1. FC Nürnberg war im Finale vielleicht der glücklichere Sieger, aber wenn man das ganze Turnier ohne Niederlage übersteht, dann hat man am Ende den Pokal auch verdient«, so Steinberger.

Die Mannschaft des Veranstalters TuS Traunreut beendete das Turnier als Elfter. In der ersten Partie gegen Juventus Turin (0:3) war die Aufregung der jungen Spieler zu spüren. Im Spiel gegen Austria Wien gelang dem TuS-Nachwuchs bei der 1:4-Niederlage immerhin ein Tor. Der Höhepunkt aus Traunreuter Sicht folgte im nächsten Duell, als der TuS den schottischen Vertreter Celtic Glasgow mit 3:2 besiegte. Zwei Niederlagen gegen 1860 München (1:3) und Hertha BSC Berlin (0:5) bedeuteten Platz fünf in der Gruppe A.

Im ersten Platzierungsspiel gegen die Tottenham Hotspurs aus London hatte der TuS nichts entgegensetzen und verlor mit 0:6. Im Spiel um Platz elf traf Traunreut erneut auf Celtic Glasgow, und gewann erneut. Nach regulärer Spielzeit stand es 2:2. Im Siebenmeterschießen behielten alle TuS-Schützen die Nerven und verwandelten eiskalt, während bei den Schotten ein Schütze vergab.

Applaus für die TuS-Spieler

Danach war der Jubel der »Grün-Weißen« riesengroß und die Zuschauer verabschiedeten den Gastgeber mit stehenden Ovationen aus dem Turnier. Für den TuS spielten: Christian Hausschmid (Tor), Andreas Mischen, Maxi Neumüller, Kevin Wit, Oliver Angerer, Marco Wörl (3 Tore), Kilian Lang, Daniel Jazenko, Matejo Miljkovic, Daniel Schneider (2 Tore), Felix Bartel (2 Tore), Aras Alin, Julian Klapfenberger, Jonas Rudlof und Tom Moisjuk.

Nach Ansicht von Markus Steinberger war Celtic Glasgow, wie auch die weiteren Turnierneulinge Turin und Tottenham, eine Bereicherung für das Turnier. Denn: »Man muss bedenken, dass sie sonst keine Hallenturniere spielen.«

Das Thema Futsal wurde auch besprochen: »Ich habe mit allen Trainern der Nachwuchsleistungszentren gesprochen und es waren sich alle einig. Das Hallenmasters des TuS Traunreut soll auch in den nächsten Jahren mit den bisher bekannten Hallenregeln gespielt werden – also große Tore, Rundumbande und normaler Lederball«, ließ Steinberger wissen. apf