»Noch einmal ein Schritt nach vorn«

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Er überzeugte auch bei der Tour de Ski und geht nun zuversichtlich die direkte Vorbereitung auf die Olympischen Spiele an: Skilangläufer Lucas Bögl. Foto: dpa

Die Form passt – und so kann Lucas Bögl (SC Gaißach) aus dem Stützpunkt Ruhpolding nun bei der unmittelbaren Olympia-Vorbereitung der deutschen Skilangläufer zuversichtlich in die kommenden Wochen gehen. Seine gute Verfassung hatte er insbesondere zum Abschluss der Tour de Ski noch einmal unter Beweis gestellt, als er in Val di Fiemme Vierter geworden war. 


Insgesamt allerdings war der 31-Jährige »nicht ganz so zufrieden« mit dem Verlauf der Tour. »Ich war im Vorjahr Zwölfter der Gesamtwertung und wollte gerne wieder unter die Top 15«, doch letztlich gab es Rang 20 für ihn. Das lag mit daran, dass es diesmal nur sechs Wettkämpfe gab – und gleich zwei davon waren Sprints, die ihm nicht liegen. »Da es da auch noch Bonussekunden für die Besten gibt, verliere ich da ein- bis eineinhalb Minuten auf die Führenden. Das ist ein bissel blöd«, bedauert Bögl.

Auf der letzten Etappe, die zunächst ein längeres Flachstück beinhaltete, »habe ich etwa bei der Hälfte des Anstiegs gemerkt, dass da etwas geht. Allerdings gibt es da viele Kehren, da können sich diejenigen, die vorne liegen, ziemlich gut verteidigen.« Was aber für die meisten Gegner nicht reichte, denn das deutsche Duo Friedrich Moch (WSV Isny) als Dritter und Lucas Bögl als Vierter drehte richtig groß auf.

Hilfreich war für Bögl für den gesamten Saisonverlauf, dass er schon frühzeitig die Qualifikations-Norm für die Olympischen Spiele in Peking erfüllt hatte. »Das war eine große Erleichterung, zumal es in den anschließenden Rennen vor Weihnachten nicht so gut gepasst hat. Da war es gut für den Kopf, zu wissen, dass es auch nach vorn gehen kann«, konnte er die Tour mit Selbstvertrauen angehen.

Nun findet der nächste Teil der Olympia-Vorbereitung wieder in der Höhe statt – denn auch die Strecken bei den Olympischen Spielen liegen auf einer Höhe ca. zwischen 1600 und 1800 Metern. Am 23. Januar geht's für das deutsche Team noch für einige Tage nach Davos (Schweiz), auch dort ist die Höhenlage ähnlich.

Genau darauf »habe ich schon seit drei Jahren immer wieder mein Training aufgebaut und immer darauf geachtet, mich auf die Höhe einzustellen«, berichtet der 31-Jährige. Das hat sich wohl bewährt: »Schon in der vergangenen Saison habe ich eine klare Verbesserung bemerkt, und heuer war es noch einmal ein Schritt nach vorn«, freut er sich. Läuft jetzt auch die unmittelbare Olympia-Vorbereitung nach Wunsch, kann Bögl den Wettkämpfen in China zuversichtlich entgegensehen. who

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