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Niedermaier und Weber wollen WM-Chancen wahren

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Er will sich für die entscheidende WM-Qualifikationsrunde in St. Johann/Pongau einen Startplatz erkämpfen: der Edlinger Max Niedermaier. (Foto: Weitz)

Jetzt geht es um die WM-Plätze: In Strömsund findet am heutigen Samstag ab 14 Uhr die Eisspeedway-WM-Qualifikationsrunde statt. Allerdings ist hier eine vordere Platzierung (1. bis 8. Platz) zunächst einmal nur die Voraussetzung, um sich für die letztlich entscheidende Runde am 24. Januar in St. Johann/Pongau für das Hauptfeld zu qualifizieren.


Zudem erreichen der Neunte und Zehnte von Strömsund (dorthin wurde ursprünglich in Hallstavik geplante Rennen verlegt) noch als Ersatzfahrer die letztlich entscheidende Runde in Österreich.

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Keine leichte Aufgabe also für die deutschen Piloten Max Niedermaier (Edling) und Hans Weber (Schliersee). Beide bewiesen aber im vergangenen Jahr beim Grand Prix in Inzell, dass sie durchaus mit der Weltspitze mithalten können.

Einen Platz ganz vorn wird in Strömsund aber vor allem Witali Khomisewitsch anpeilen: Der routinierte Russe war im Vorjahr bei zwei WM-Wildcard-Einsätzen in Krasnogorsk jeweils unter die besten Vier gekommen. Anwärter auf einen Spitzenplatz dürfte auch der Saalfeldener Franz Zorn sein: Nachdem er sich 2014 beim Auftakt-GP in Krasnogorsk bei einem Sturz schwer verletzt hatte, ist der Österreicher nun wieder fit, was er unter anderem mit der maximalen Punktausbeute beim Santa-Cup in Örnsköldsvik (Schweden) unter Beweis stellte. Nun will der WM-Dritte von 2008 wieder richtig angreifen.

WM-erfahren ist auch der routinierte Tscheche Antonin Klatovsky, der in Strömsund sicher zu den Favoriten zu zählen sein dürfte. Ebenfalls ein Anwärter auf die vorderen Plätze ist der Niederländer Rene Stellingwerf, der in der WM-Gesamtwertung 2014 den 16. Platz belegt hatte.

Mit Heimvorteil gehen die Schweden Niclas Svensson, Ove Ledström, Daniel Henderson und Jimmy Olsen an den Start. Niclas Svensson – Sohn des WM-Sechsten Stefan Svensson – darf dabei durchaus eine gute Rolle zugetraut werden. Auch der Finne Tomi Tani – im Vorjahr 19. der 30 gewerteten WM-Piloten – hofft auf den Sprung nach St. Johann, ebenso wie sein Landsmann Mats Järf.

Für den Grand Prix 2015 bereits gesetzt sind die drei Ersten des Vorjahres, nämlich Daniil Iwanow, Dimitri Koltakow und Dimitri Khomisewitsch (alle Russland). Für die Qualifikation in St. Johann sind die Piloten gesetzt, die auf den Plätzen dahinter folgten, darunter Stefan Svensson (Schweden), Jan Klatovsky (Tschechien), Günther Bauer (Schleching) und Stefan Pletschacher (Ruhpolding). Für die anderen Piloten gilt: Wer es in Strömsund nicht schafft, hat keine WM-Chance mehr – und so wollen Niedermaier und Weber schon in Schweden eine starke Leistung abliefern. who

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