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Niederlage zum Schwabl-Einstand

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Keine Punkte gab es für Julian Meyer (vorne) und den DEC Inzell in der Eishockey-Landesliga im Spiel in Amberg. (Foto: Wirth)

Der DEC Inzell hat das erste Spiel in der Eishockey-Landesliga mit dem neuen Trainer Thomas Schwabl in Amberg mit 3:7 verloren. Dabei machte Schwabl gleich die banale Erfahrung, dass ein Spiel eben 60 Minuten dauert. »Wir haben uns 50 Minuten an unsere vorgebenden Aufgaben gehalten. In der Schlussphase sind wir zusammengebrochen«, betonte Schwabl nach dem Spiel.


Dieses begann bereits nach zwei Minuten ideal, als Christian Surauer den DEC mit 1:0 in Führung brachte. Bis zur Drittelpause drehte der Favorit das Spiel und ging mit 2:1 in Pause. Besonders ärgerlich war, dass das zweite Tor für Amberg bei einer Inzeller Überzahl erzielt wurde.

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Im zweiten Drittel gelang zunächst Christian Rieder der Ausgleich, ehe die Hausherren im Spiel fünf gegen drei erneut in Führung gingen. Die wohl vorentscheidende Szene passierte nach einem Foul gegen einen Amberger Spieler. Erst einige Zeit danach entschlossen sich die schwachen Schiedsrichter dazu, Mike Johnstone mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe vom Eis zu schicken. »Eine unglaubliche Entscheidung, Mike war nicht einmal in der Nähe des Geschehens«, schimpfte Schwabl und bekam dazu noch Unterstützung von Amberger Seite. »Jetzt fehlt er uns mit Sicherheit die kommenden beiden Spiele«, ärgerte sich der Trainer. Johnstone wäre dann auch im Derby gegen Trostberg gesperrt.

Auch im Schlussdrittel gaben die Gäste nicht auf, Christian Rieder erzielte das 3:3. Hätte Michael Eberlein kurz danach nicht nur den Pfosten getroffen, wäre die Partie wohl zugunsten des DEC gekippt. Ab der 51. Minute brachen allerdings die Dämme und der bis dahin überragende Tormann Peter Zeller musste gleich viermal hinter sich greifen. »Die unmögliche Entscheidung des Schiris hat uns alles kaputt gemacht«, schimpfte Thomas Schwabl, der mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht unzufrieden war. Nun geht es kommenden Samstag gegen Freising und eine Woche später gegen die Trostberg Chiefs. Dies sind Gegner, die in der eigenen Arena durchaus in die Kategorie »schlagbar« anzusiedeln sind.

ERSC Amberg - DEC Inzell 7:3 (2:1/1:1/4:1). – Tore: 0:1 (2.). Christian Surauer, 1:1 (8.) Simon Bogner; 2:1 (18.) Christoph Schönberger; 2:2 (26.) Christian Rieder, 3:2 (31.) Simon Bogner, 3:3 (42.) Christian Rieder, 4:3 (51.) Matthäus Swadzba, 5:3 (52.) Kirill Groz, 6:3 (56.) Daniel Krieger, 7:3 (59.) Patrick Hoffmann. – Strafen: ERSC (18); DEC (21 plus Spieldauer Mike Johnstone). – Zuschauer: 250. SHu