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Niederlage trotz starker Leistung

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Es hat nicht ganz gereicht: Trotz einer starken Leistung verloren die Bezirksliga-Handballer des TuS Traunreut ihr Punktspiel gegen den Tabellenführer HSG Kirchheim/Anzing II knapp mit 23:25.


Der Spitzenreiter kam mit einem Punkteverhältnis von 10:0 und einem Torverhältnis von 77 Plustoren zu den Industriestädtern, denen mit Marc Dengel und Othmar Frank zwei wichtige Stammkräfte fehlten. Somit waren die Rollen von Beginn an klar verteilt.

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Die ersten fünf Minuten des Spiels verlief bis zum 3:3 noch recht ausgeglichen, dann zeigten die Gäste, warum sie ungeschlagener Tabellenführer sind und erzielten fünf Treffer in Folge zum 3:8. Nach einer Auszeit von TuS-Trainer Georg Paul lief es bei den Gastgebern wieder besser und man kam bis auf zwei Tore heran (10:12). Vor allem Tobias und Philip Sturm hielten mit insgesamt zwölf Treffern die Traunreuter Handballer im Spiel. Mit 10:15 ging es in die Halbzeitpause.

In der Pause zeigte Paul seinen Schützlingen auf, was mit Kampf und Disziplin in diesem Spiel möglich ist. Die Ansprache zeigte Wirkung. Acht Minuten nach Wiederbeginn erzielte Maxi Janson den Ausgleich zum 16:16. Die Traunreuter gingen in der Folge sogar mit 19:17 in Führung; dieser Vorsprung hielt allerdings nicht lange und Kirchheim glich zum 20:20 aus.

In der 50. Minute musste Andreas Albrich nach seiner dritten Zwei-Minuten-Strafe vom Platz. Diese Überzahl nutzen die Gäste clever aus und zogen auf 20:23 davon. Traunreut kam zwar nochmal auf zwei Tore heran, doch schließlich setzte sich die Überlegenheit von Kirchheim/Anzing durch; so endete das Spiel 23:25 für den Tabellenführer.

Trainer Paul und das Publikum waren jedoch nicht enttäuscht, denn die junge Traunreuter Mannschaft hatte eine engagierte Leistung gezeigt und gut mitgehalten.

Für den TuS Traunreut spielten: Josef Schinko, Ferdinand Hintz (im Tor) sowie Bernd Licinac (2), Sebastian Landa (2), Tobias Sturm (5), Andreas Albrich, Philip Sturm (7), Lindner Markus, Norbert Paul, Martin Gizler (2), Franz Maier (1), Robert Rochus, Moritz Knoop und Maximilian Janson (4). lic