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Niederlage trotz Leistungssteigerung

Der TSV Chieming trägt weiterhin die »Rote Laterne« in der Fußball-Kreisklasse Gruppe IV. Trotz einer Leistungssteigerung – bedingt auch durch die Rückkehr der lange verletzten Manfred Heimhilger und Benjamin Häupler – unterlag die Heimelf dem SC Inzell mit 1:2.

Die TSV-Kicker führten bis zur 70. Minute mit 1:0 und hätten diverse Möglichkeiten gehabt, den Vorsprung auszubauen. In der Schlussphase verstärkten die Inzeller ihr Angriffsspiel und bestimmten schließlich die Partie. Die SC-Angreifer waren stets anspielbereit und forderten die Hintermannschaft der Chiemseer stark.

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Die Anfangsminuten standen jedoch ganz im Zeichen der Gastgeber. Häupler setzte einen direkten Freistoß knapp am Pfosten vorbei (5. Minute), kurz darauf scheiterte er an Gästetorhüter Christian Strobl. In der 11. Minute hatte der Chieminger Anhang bereits den Torschrei auf den Lippen, doch den Kopfball von Tobias Eglseder kratzte Hubert Eicher von der Linie.

Auch der SC Inzell kam zu Möglichkeiten. Michael Schaffler zog ab, doch Torhüter Michael Lechner klärte per Fußabwehr (13.). Drei Minuten später landete nach einem Freistoß von Andreas Dießbacher der Ball in den Armen des Chieminger Schlussmannes.

Eine gute Leistung zeigte in seinem ersten Spiel für die Chieminger Herrenmannschaft der 18-jährige Max Wildgruber, der immer in Bewegung war und viel für die Offensive leistete. Auch Martin Schrobenhauser belebte das Angriffsspiel seiner Elf.

In der 52. Minute ging Chieming durch Christian Weixelbaum in Führung. Sein fulminanter Schuss schlug unterhalb des Querbalkens zum 1:0 ein. Dieser Treffer spornte den SC Inzell an; man agierte nun druckvoller und brachte Chieming ein ums andere Mal in Bedrängnis. Michael Panitz verfehlte knapp das Gehäuse (56.) und Michael Schaffler konnte von der Chieminger Verteidigung erst im letzten Moment am Torschuss gehindert werden (60.). In der 63. und 66. Minute parierte Torwart Lechner zwei platzierte Kopfbälle von Panitz und Dießbacher.

Der Ausgleich war nur noch eine Frage der Zeit. Er fiel nach einem Zuspiel von Schaffler auf Panitz, der aus zwölf Meter Torentfernung abzog (70.). Inzell drängte weiter und acht Minuten später erzielte Schaffler das 2:1 für sein Team. In der Folge bemühte sich Chieming, die Partie wieder in den Griff zu bekommen, doch es fehlte vor allem im Angriff die Durchschlagskraft. OH