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Niederlage trotz 2:0-Führung

Der DEC Inzell hat im Abstiegskampf der Eishockey- Landesliga wichtige Punkte liegen lassen. Beim Tabellenzweiten ESC Vilshofen gab es eine 3:7-Niederlage.

Dabei erwischten die Inzeller Kufenflitzer einen Start nach Maß und lagen nach sieben Minuten bereits mit 2:0 in Front. Sebastian Schwabl und Thomas Plenk hatten für die schnelle Führung gesorgt. Diese wandelten die Hausherren jedoch innerhalb von vier Minuten in einen 4:2-Vorspung um.

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Thomas Plenk brachte den DEC zwar wieder auf 4:3 heran, doch noch vor der Drittelpause erhöhte Vilshofen auf 5:3. »Wir haben sehr gut begonnen und dann wieder viele Fehler gemacht«, monierte DEC-Trainer Thomas Rumpeltes. Er kritisierte in diesem Zusammenhang auch die vielen unnötigen Strafzeiten seiner Spieler. »Diese ziehen sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison«, betonte der DEC-Trainer und kündigte an, am Saisonende diese Statistik genau auszuwerten.

Im zweiten Spielabschnitt war es dann ESC-Angreifer Markus Simbeck der mit seinen drei Toren im Mitteldrittel frühzeitig für die Entscheidung sorgte. Das Schlussdrittel blieb torlos. »Wir sind einfach zu grün hinter den Ohren«, brachte Rumpeltes das Spielgeschehen auf den Punkt.

Nun braucht Inzell Schützenhilfe von Ottobrunn im Spiel gegen Regensburg und zudem noch einen eigenen Heimerfolg in der letzten Begegnung der Saison gegen Bad Kissingen, um doch noch den vorletzten Platz verlassen zu können.

ESC Vilshofen - DEC Inzell 7:3 (5:3/2:0/0:0): Tore: 0:1 (2.) Schwabl, 0:2 (7.) Plenk, (12./13.) 1:2, 2:2 Suchomski, 3:2 (15.) Kustor, 4:2 (16.) Weinzierl, (17.) 4:3 (17.) Plenk, 5:3, 6:3, 7:3 (18./23./35) Simbeck; Strafen: ESC 12, DEC 10 plus 20; Zuschauer: 100. SHu.