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Nicole Amann hat für 2016 ehrgeizige Ziele

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Die Traunsteiner Ringerin Nicole Amann (rotes Trikot), die für den SC Anger startet, hat sich auch für 2016 einiges vorgenommen.

Zuletzt ist es ein wenig still geworden um die beiden erfolgreichen Ringerinnen aus dem Chiemgau, Kathi Baumgartner und die Traunsteinerin Nicole »Nikki« Amann, die beide für den SC Anger starten – aber das aus einem guten Grund: Seit der WM-Teilnahme von »Nikki« Amann in Brasilien – dort wurde sie Achte – war erst einmal eine Pause angesagt. Doch nun sind beide schon wieder voll im Training – und haben sich für 2016 auch ehrgeizige Ziele gesetzt.


Los ging es für die Sportlerinnen zunächst wieder mit Ausdauer- und Krafttraining – und das hat sich gleich ausgezahlt: Denn Baumgartner und Amann zeigten bei einem DRB-Sichtungsturnier in Berlin jüngst ihr Können und schlossen es jeweils mit dem 1. Platz ab. Danach folgte ein Grundlagentraining und nun heißt es wieder Anlauf nehmen für die Wettkampfsaison 2016 – und das Programm ist für beiden Ringerinnen sehr voll.

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Kathi Baumgartner, die in der Kategorie bis 48 kg startet, darf sich als Ersatz für die olympischen Qualifikationsturniere für Rio fit halten. Die erste Wahl, Jaqueline Schellin aus Nordbaden, hat bisher die Qualifikation übrigens noch nicht geschafft.

Für Nicole Amann ist der Saison-Höhepunkt die U-23-EM (22. bis 25. März) im bulgarischen Rousse. »Ich möchte natürlich gerne den Titel holen«, sagt sie und fügt schnell hinzu: »Das wird aber schwer werden.«

Denn die Traunsteinerin hat 2016 neben ihrer sportlichen Karriere auch noch ein anderes großes Ziel vor Augen: Die 18-Jährige will erfolgreich ihr Abitur ablegen – und darauf muss sich die Schülerin des Chiemgau-Gymnasiums in den ersten Monaten des neuen Jahres natürlich verstärkt konzentrieren. Auch für die Zeit danach hat sie schon konkrete Pläne, sie will ihre sportliche Karriere dann weiter voranbringen und dazu auf Lehramt studieren.

Beide Sportlerinnen werden übrigens bis zu ihren ersten Saison-Höhepunkten noch einige internationale Lehrgänge bestreiten. Los geht es damit bereits in der ersten Januar-Woche mit einem Trip nach Frankfurt/Oder. Es folgt ein Lehrgang in Paris, dort können die heimischen Athletinnen dann mit der europäischen Spitze trainieren. SB