weather-image
25°

Nicht zufrieden mit dem Punkt

Treffsicher zeigte sich in der Anfangsphase bei der Partie in Gerolfing Kirchanschörings Bernd Eimannsberger (Bild), der seine Mannschaft mit 1:0 in Führung brachte. Letztlich musste sich der SVK aber mit einem 3:3-Unentschieden begnügen. (Foto: Butzhammer)

Fußball-Landesligist SV Kirchanschöring bleibt auch nach dem 8. Spieltag in Schlagdistanz zu Tabellenführer FC Ergolding. Mit dem 3:3 beim FC Gerolfing waren jedoch Trainer und Mannschaft nicht zufrieden.


»Wir waren die reifere Mannschaft, feldüberlegen und dominant. Durch krasse Eigenfehler haben wir Gerolfing viele Torchancen und daraus eben die Gegentore ermöglicht«, fasste SVK-Trainer Sepp Aschauer das aus seiner Sicht ungenügende Unentschieden zusammen. In der Nähe von Ingolstadt wäre für den SVK mehr drin gewesen als nur ein Punkt.

Anzeige

Sepp Aschauer und Uli Habl mussten weiterhin auf Stammtorwart Dennis Kracker verzichten. Für ihn stand wieder Lukas Hoyer zwischen den Pfosten. Auch aus der Rückkehr des zuletzt verletzt fehlenden Ex-Profis Patrick Mölzl wurde es nichts, er stand nicht einmal im Kader.

Die ersten Torchancen hatte das Heimteam. »Lu« Hoyer war jedoch stets auf dem Posten (7. und 11. Spielminute). Effektiver zeigten sich die »Anschöringer«. Die erste torgefährliche Situation brachte prompt die Führung.

Bernd Eimannsberger setzte einen Freistoß aus 18 Metern halblinker Position in den linken oberen Torwinkel. Dieses 1:0 hätte beinahe nur zwei Minuten Bestand gehabt. Der Pfosten versagte den Gerolfingern nach einem Schuss aus 16 Metern den Ausgleich.

Für das nächste Tor war wiederum der SVK zuständig: Christian Jung war nach einem Eckball mit dem Kopf zur Stelle.

Im weiteren Spielverlauf hatten die Gäste das Torgestänge weiter auf ihrer Seite: Zwei Schüsse der Gerolfinger (40. und 42.) endeten an der Latte. Darüber köpfte SVK-Torjäger Sebastian Leitmeier eine Minute vor der Pause, in die Kirchanschöring mit einer scheinbar beruhigenden 2:0-Führung ging.

Diese hielt nur ganze 15 Minuten. Nach einer unübersichtlichen Situation im SVK-Fünfmeterraum war Thomas Berger zur Stelle: 1:2. Der selbe Spieler nutzte wenig später ein Geschenk von SVK-Torwart Hoyer, der Berger beim Versuch, das Spiel von hinten heraus schnell zu machen, unbedrängt den Ball zuwarf.

Geschockt zeigte sich die Mannschaft des Trainergespanns Sepp Aschauer und Uli Habl nicht, sondern spielte weiter offensiv nach vorne. Leitmeier hatte drei gute Möglichkeiten (67., 69., 80.), um die Gäste erneut in Führung zu bringen. Diese besorgte er dann in der 84. Minute.

Es war ein hervorragend herausgespieltes Tor: der eingewechselte Stephan Schmidhuber passte über 18 Meter mit der Hacke auf Leitmeier, der aus 10 Metern vollstreckte.

Ein Fehler brachte den SVK um den Sieg. Maximilian Willinger passte unbedrängt 20 Meter vor dem eigenen Tor zu einem Gegenspieler, der sofort auf David Ibraimovic passte – dieser überlupfte den herauseilenden Hoyer zum Endstand.

Rot für Willinger

Negativer Abschluss der Partie war aus Kirchanschöringer Sicht die Rote Karte für Willinger kurz vor Spielende. »Nach dem 1:2 hatten wir uns gefangen und waren wieder überlegen. Umso ärgerlicher, dass es nicht zum nächsten Dreier gereicht hat«, bilanzierte Aschauer.

Bereits am kommenden Mittwoch ist der SVK in der 1. Qualifikationsrunde zum Toto-Pokal im Einsatz. Gegen den BFC Wolfratshausen sollen ab 17.45 Uhr einige angeschlagene Spieler geschont werden und Spieler aus der zweiten Reihe eingesetzt werden. apf