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»Nicht 100 Prozent zufrieden«

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SVK-Spielführer Albert Eder (links) möchte mit dem SV Kirchanschöring in der Fußball-Bayernliga Süd erneut den Klassenerhalt feiern. (Foto: Butzhammer)

Der SV Kirchanschöring hat in der Fußball-Bayernliga Süd erneut ein spielfreies Wochenende vor sich. Wie die Spieler diese Pause nutzen, verrät SVK-Kapitän Albert Eder im Interview. Zudem spricht der Spielführer über den bisherigen Saisonverlauf und auch über seine Zukunft.


Herr Eder, Ihre Mannschaft hat jetzt ein spielfreies Wochenende vor sich. Was bedeutet das für Euch?

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Albert Eder: Nachdem wir an diesem Wochenende auch noch trainingsfrei haben, nutzen viele meiner Kollegen und auch ich das das Wochenende in Verbindung mit dem Feiertag für einen Kurzurlaub. Damit können wir gestärkt in die letzten Wochen gehen.

19 Punkte stehen nach 17 Spielen in der Bayernliga Süd derzeit auf der Haben-Seite beim SVK. Wie zufrieden sind Sie damit?

Wir sind mit den Punkten und dem Verlauf nicht zu 100 Prozent zufrieden. Die Leistungen waren zu wechselhaft. Wir haben es teilweise den Gegnern zu leicht gemacht und dadurch Punkte liegen gelassen. In den letzten Spielen sollten wir dringend noch punkten, um uns im Winter gezielt auf die Rückrunde vorbereiten zu können. Wir wollen definitiv eine Relegation vermeiden und die Klasse halten.

Der Sommer war ja mit der Relegation turbulent, die Pause deswegen nur kurz, wie steckt Ihr das weg?

Körperlich ist es gar nicht so das große Thema. Aber wir sind keine Profis, da bleibt das Leben neben der Arbeit und dem Fußball einfach auf der Strecke.

Wir hatten diese Saison aber schon an ein paar Wochenenden spielfrei, wodurch wir andere Dinge machen konnten. Aber jetzt wird es dann auch Zeit für die Winterpause.

Drei Spiele stehen in diesem Jahr noch auf dem Programm. Nächstes Wochenende kommt der 1. FC Sonthofen, dann Ex-Regionalligist Rain am Lech, danach geht es noch nach Hankofen. Was können die Zuschauer von Euch noch erwarten?

Das sind drei Mannschaften aus dem Mittelfeld der Tabelle, in dem Bereich wollen wir uns auch etablieren, daher sollten wir gegen diese Teams punkten. Wir sind auch in der Lage, diese Spiele positiv zu gestalten. Ich würde mich gerne mit vier ungeschlagen Spielen in Folge in die Winterpause verabschieden.

Du bist jetzt schon lange beim SVK. Mit Bernd Eimannsberger hat Euch ein langjähriger Teamkollege im Sommer verlassen. Wie lange sieht man Albert Eder noch im SVK-Dress?

Das Gerüst besteht bei uns aus Spielern, die seit Jahren beim Verein sind, daher war es natürlich sehr schade, dass uns Bernd verlassen hat. Mit ihm haben wir einen wichtigen Charakter innerhalb der Mannschaft verloren. Im Winter stehen jetzt dann Gespräche über das neue Jahr an, dann weiß man mehr über die Zukunft. Aktuell freue ich mich auf den Skiausflug mit der Mannschaft und dann auch wieder auf die Vorbereitung. Und hoffentlich gibt es bald eine schöne Feier zum vorzeitigen Klassenerhalt.

Das Interview führte Michael Wengler