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Neuzugänge besonders im Mittelpunkt

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Er hofft mit seiner Mannschaft auf einen Heimsieg gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf: Kirchanschörings Spielertrainer Patrick Mölzl (rechts), hier im Duell mit Johannes Zottl (1860 Rosenheim). (Foto: Butzhammer)

Wird auch 2016 wieder ein sehr erfolgreiches Jahr für die Fußballer des SV Kirchanschöring? Zu übertreffen dürfte 2015 zwar nicht so ohne weiteres sein, schließlich gelang es dem Ensemble von Patrick Mölzl, in souveräner Manier den Titel in der Landesliga Südost zu feiern. Doch auch der Verbleib in der fünfthöchsten deutschen Spielklasse, den die Gelb-Schwarzen möglichst bald in dieser Frühjahrsrunde fixieren möchten, wäre eine tolle Sache.


Ein erstes, eminent wichtiges Spiel steht am heutigen Samstag um 15 Uhr im Stadion an der Laufener Straße gegen die SpVgg Hankofen-Hailing auf dem Plan. Die Gäste aus dem Landkreis Straubing-Bogen liegen auf Rang 14 nur einen Zähler hinter den »Anschöringern« und nehmen aktuell den obersten der vier Abstiegsrelegationsplätze ein. »Verlieren verboten, am besten dreifach punkten«, könnte also die SVK-Devise fürs erste Frühjahrsrunden-Duell lauten.

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Mölzl war mit der Testphase »insgesamt zufrieden«, zumal fast alle Akteure das Programm mitmachen konnten. Das erste Spiel sei »ein sehr wichtiges«, weiß auch er, »da brauchen wir unseren zwölften Mann, die Zuschauer.« SVK-Fußball-Vorstand Rudi Gaugler bläst in das selbe Horn: »Es ist gut, dass es wieder losgeht – die Mannschaft hat in der Vorbereitung sehr gut gearbeitet, die Spieler haben dazugelernt.« Die Gelb-Schwarzen seien gewappnet, um ihren aktuellen Tabellenplatz (13) halten und damit ein zweites Bayernliga-Jahr erleben zu können.

Gespannt darf man sein, wer heute den SVK-Kasten hüten wird: Stammtorhüter Dennis Kracker oder Lu Hoyer. Gestern wollte Mölzl diese Frage noch nicht beantworten: »Beide sind fit. Aber wer spielt, weiß ich noch nicht«, meinte der Ex-Profi.

Kracker war in der Vorbereitungsphase teilweise angeschlagen, Hoyer lieferte in den Aufbauspielen tadellose Leistungen ab. Ansonsten können die Gastgeber sicher eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken – die Auswahl aus altbewährten und neuen Spielern (Rückkehrer »Xandi« Köberich, Yunus Karayün, Marc Bruche) dürfte dem Cheftrainer nicht allzu leicht fallen. Egal ob sie auflaufen oder doch »nur« auf der Bank sitzen: Die Neuen werden heute ganz besonders in den Mittelpunkt des Interesses der Fans und Verantwortlichen rücken, das ist völlig klar.

Unterschätzen sollten die Kirchanschöringer die SpVgg jedoch ganz und gar nicht. Die Hankofener haben nämlich in ihren letzten beiden Spielen im Jahr 2015 die maximal möglichen sechs Zähler geholt und die Niederbayern-Derbys bei der SpVgg Ruhmannsfelden und gegen den TSV Bogen jeweils mit 3:1 gewonnen. Demgegenüber war jedoch auch die Bilanz der Gelb-Schwarzen mit vier Zählern aus den drei Partien gegen 1860 Rosenheim (0:0), in Heimstetten (1:2) und in Ruhmannsfelden (2:1) absolut in Ordnung.

Trainiert werden die Gäste von Vitus Nagorny: Der 37-Jährige hat in seiner aktiven Laufbahn unter anderem beim VfL Wolfsburg, FC Augsburg und Karlsruher SC gespielt. »Es hat sich gegenüber der Zeit vor dem Winter nichts geändert«, betont er: »Wir müssen wieder wie in jedem Spiel hundert Prozent abrufen, dann können wir überall punkten.« cs