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Neuwahlen und eine besondere Ehrung

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Eine hohe Ehrung gab es bei der Jahreshauptversammlung der FSG Traunstein mit (von links) Schützenmeister Hubert Schroth, Otto Humm und Gauschützenmeister Klaus Daiber: Humm wurde für 50-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Bei der Jahreshauptversammlung im Schützenheim der FSG Traunstein standen dieses Jahr Neuwahlen an und es gab einige Veränderungen in der Vorstandschaft. In seiner Eröffnungsrede bedankte sich Schützenmeister Hubert Schroth bei seinen Vorstands- und Ausschussmitgliedern für die gute Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank ging an das Wirtsehepaar Frieda und Hans Schimpfhauser sowie an alle Helfer für deren Arbeit und an die Spender, die den Verein regelmäßig unterstützen.


Schroth ging auf die vereinsinternen Veranstaltungen sowie die Teilnahme der Schützen an anderen Wettbewerben ein. Besonders hob er das viertägige Trainingslager der Gehörlosen-Nationalmannschaft hervor. Deren Schützen fanden bei der FSG Traunstein beste Bedingungen zur Vorbereitung auf die Europameisterschaft in Moskau vor. Auch in diesem Jahr werden sie zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft ihr Trainingslager bei der FSG abhalten.

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Nach der Vorausschau auf kommende Termine und Wettbewerbe bat Hubert Schroth die Schützen, sich regelmäßiger an den Vortelschießen zu beteiligen.

Schriftführer Hans Schweiger berichtete über die Aktivitäten im abgelaufenen Schießjahr und die aktuelle Mitgliederentwicklung. Die FSG sei aktuell bei über 100 Mitgliedern, sodass bei der anschließenden Neuwahl neun Ausschussmitglieder – statt bisher sieben – zu wählen seien. Ferner berichtete er über die Ausschusssitzungen und diverse Veranstaltungsteilnahmen im abgelaufenen Jahr. Schmerzlich war der plötzliche Todesfall des ehemaligen Schützenmeisters Roman Winkler und von Frieda Schroth, die sich stets für den Verein eingesetzt hatte.

Sportwart Thomas Eke berichtete ausführlich über die Ergebnisse der Aktiven. 20 Schützen hatten zu den Gaumeisterschaften in 47 Disziplinen gemeldet. Elf Gaumeister und neun Vizemeister stellte die FSG Traunstein. Zur Bezirksmeisterschaft hatten sich drei Schützen und zur Bayerischen Meisterschaft zwei Schützen gemeldet. Martin Schmid wurde wieder Bayerischer Meister mit dem traditionellen Zimmerstutzen. Zusammen mit dem Schützenmeister gab Thomas Eke anschließend die Ergebnisse der Jahresmeister bekannt.

Kassier Günter Schroth bescheinigte eine äußerst zufriedenstellende, positive Gesamtentwicklung der Vereinsfinanzen. Schroth wurde eine vorbildliche Kassenprüfung bescheinigt.

Schriftführer Hans Schweiger erläuterte den Anwesenden im Anschluss den Grund für die Satzungsergänzung. Der vom Finanzamt geforderten Ergänzung wurde die einstimmige Zustimmung erteilt.

Der scheidende Gauschützenmeister Klaus Daiber stellte die positive Entwicklung der FSG Traunstein durch den Neubau der Schießanlage heraus. Zugleich bedankte er sich bei der FSG für die Benutzung der Stände bei der Kleinkaliber-Gaumeisterschaft. Nach 43 Jahren Gautätigkeit wollte er sich persönlich bei der FSG Traunstein verabschieden.

Hubert Schroth wurde anschließend wieder zum Schützenmeister gewählt. Der bisherige 2. Schützenmeister Gerhard Grünwald kandidierte nicht mehr und wurde vom bisherigen Sportleiter Thomas Eke abgelöst. Hans Schweiger bleibt Schriftführer und Günter Schroth Kassier. Neuer Sportleiter wird Martin Schmidt. Der neu gewählte Ausschuss setzt sich aus Gerhard Grünwald, Konrad Anfang, Frieda Schimpfhauser, Martin Kujawski, Thomas Deser, Andreas Niedermaier, Dr. Walter Frenzel, Andreas Gehmacher und Günter Aicher zusammen.

Im Anschluss nahm Klaus Daiber noch eine besondere Ehrung vor. Otto Humm wurde für die 50-jährige Mitgliedschaft vom Bayerischen Sportschützenbund und vom Deutschen Schützenbund geehrt.

In seinem Schlusswort ging Hubert Schroth noch auf eine bevorstehende Baumaßnahme ein. Das Dach des Schützenheims bedarf einer grundlegenden Sanierung. Sobald man die Grundsubstanz überprüft habe, müsse mit den Arbeiten begonnen werden. Die vorhandenen finanziellen Mittel reichten für die komplette Instandsetzung nicht aus. Hierfür müsste man dann einen Kredit aufnehmen. Dennoch sieht Hubert Schroth sehr positiv in die Zukunft der FSG Traunstein. fb

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