weather-image
19°

Neuling Christopher Haase in Bathurst auf dem neunten Platz

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Sie ließen die Konkurrenten zum Großteil hinter sich: die Fahrer des Teams Phoenix Christopher Haase, Stephane Ortelli und Felix Baumgartner. (Foto: Team Phoenix)

Über eine starke Leistung in Australien durfte sich der Kirchanschöringer Autorennfahrer Christopher Haase freuen. Der 27-Jährige fuhr in Bathurst für das Team Phoenix Audi und erreichte mit seinem Team den neunten Platz in der GT-3-Wertung. Noch besser erging es dem Phoenix-Trio Laurens Vanthoor (Belgien), Markus Winkelhock (Deutschland) und Marco Mapelli, das beim Zwölf-Stunden-Rennen knapp geschlagen den zweiten Platz belegte.


Auf dem 6,21 Kilometer langen Kurs gut 200 km westlich von Sydney musste sich das Trio nur knapp dem leistungsstarken Nissan beugen – der Audi hatte in der Mittagshitze einen leichten Leistungsverlust zu beklagen.

Anzeige

Dies machte auch dem Trio Christopher Haase, Felix Baumgartner (Österreich) und Stephane Ortelli (Monte Carlo) zu schaffen. Für Baumgartner, Ortelli und auch Haase war es der erste Start in Bathurst. »Für uns Neulinge ist der neunte Platz ein sehr gutes Ergebnis. Wir haben keinen Fehler gemacht und hatten eine steile Lernkurve«, fasste Christopher Haase, zweimaliger 24-Stunden-Nürburgring-Sieger, zusammen.

»Wir waren gut unterwegs und haben zeitweise sogar um eine Podiumsplatzierung gekämpft. Doch dann stieg mit der Hitze auch die Motortemperatur an. Da war es knifflig, zur besseren Kühlung auf Windschatten zu verzichten und trotzdem die Position zu halten«, so der Kirchanschöringer. Ein Lob gab es auch vom Teamchef: »Beide Fahrerteams haben hervorragend gearbeitet und sich ein dickes Lob verdient«, so Ernst Moser. Er hob die Leistung von Stratosphärenspringer Baumgartner hervor, »vor dessen Leistung ich meinen Hut ziehe. Er hat sich super geschlagen.«

Für Christopher Haase war das Rennen eine willkommene Ergänzung zu seinen Einsätzen in der USCC-Serie, in der er schon sein zweites Jahr im Team Paul Miller Racing bestreitet. Hier hatte er ja zum Auftakt bei den 24 Stunden von Daytona bereits den fünften Platz erkämpft. »Das Team Phoenix ist so etwas wie meine zweite Heimat, wo ich mich sehr wohl fühle«, so Haase. Sein nächster Einsatz im Rahmen der USCC-Serie ist das Zwölf-Stunden-Rennen von Sebring (18. bis 21. März). who