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Neuer Schwung für die Jugendarbeit

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Gauschützenmeister Klaus Daiber und Schützenmeisterin Gabi Daxenberger-Wieland (rechts) zeichneten Irmgard Lamby für 40 Jahre Mitgliedschaft aus. (Foto: Flug)

Mit neuen Räumen und einer bewährten Vorstandschaft geht die SG Gscheuerwand Unterwössen ins neue Jahr: Bei der Hauptversammlung im Schützenstüberl im Alten Bad wurden Schützenmeister Gabi Daxenberger-Wieland und Stellvertreterin Sieglinde Stuffer einstimmig bestätigt. Im Amt bleiben auch Siegfried Drexl und Marc Rohleder als Kassierer.


Der bisher kommissarische Schriftführer Jochen Peter wurde offiziell ins Amt gewählt. Revisoren sind Karl Hirz und Christian Stuffer. Sportleiter bleibt Josef Döllerer, Jugendleiter Anton Fritschka. Kleine Änderungen ergaben sich im Ausschuss. Neben Martin Stocker, Martin Enzinger und Christian Stuffer haben die Schützen nach sechs Jahren Ehrenmitglied Josef Gasteiger erneut für diese Aufgabe gewonnen. Zudem gehört Franz Steiner dazu. Fahnenjunker ist Franz Steiner. Die Fahnenbegleitung teilen sich Günter Waack, Anton Fritschka und Josef Döllerer.

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Unerwartet große Bedeutung hatte der Tag der offenen Tür im Alten Bad im September für die Schützen: Nach sechs Jahren Leerlauf zeigten eine Reihe Jugendlicher Interesse an den Schützen. Kurzentschlossen setzte darauf die Vorstandschaft für donnerstags Schnupper- und Trainingsabende an, an denen durchschnittlich drei bis fünf Schützen teilnehmen. Jugendleiter Anton Fritschka zeigte sich zuversichtlich, auf dieser Basis die Jugendarbeit künftig zu beleben.

115 Mitglieder zählt die Schützengesellschaft momentan, davon elf Zweitmitglieder. Dem Umbau war es geschuldet, dass das Gästeschießen im vergangenen Jahr ausfiel, führte die Schützenmeisterin in ihrem Jahresbericht an. Ein Höhepunkt des Jahres war die Einweihung der neu renovierten Kirche mit der Weihe des Altars, an dem sich die Schützengesellschaft mit ihrer Königin Sieglinde Stuffer und der Fahnenabordnung beteiligte. Die Gscheuerwand feierte mit den Oberwössner Trachtlern deren 100-jähriges Bestehen.

Einen Dank sprach Gabi Daxenberger-Wieland der Oberwössner Schützengesellschaft Hochwand aus. Diese hatte der Gscheuerwand während des Umbaus des Alten Bads auf ihrem Schießstand das regelmäßige Training und Veranstaltungen ermöglicht.

Die Auflageschützen beendeten die vergangene Saison auf einem 3. Platz in der Gaumeisterschaft und sind zurzeit Herbstmeister, berichtet Sportwart Josef Döllerer. Herbstmeister sind auch die Pistolenschützen, allerdings nach dem Abstieg aus der A-Klasse im vergangenen Jahr nun in der B-Klasse.

In der Einzelwertung der Gaumeisterschaft erreichten Gscheuerwand-Schützen Plätze unter den besten Zehn. Auffällig bei der Luftpistole Herren V war Manfred Enzinger, bei den Auflageschützen Seniorinnen II Sieglinde Stuffer und bei der KK-Auflage ebenfalls Sieglinde Stuffer: Sie belegten jeweils den 1. Platz. In der Klasse KK liegend überzeugte Manfred Enzinger bei den Herren V mit dem 2. Rang, bei den Auflageschützen bei den Senioren II Franz Steiner und bei den Senioren III Günter Waack mit 3. Plätzen.

Zum Sportbericht passe, so Schützenmeisterin Gabi Daxenberger-Wieland, dass Kassier Siegfried Drexel für die »Wössner Schützen« beim Traunsteiner Halbmarathon in der Klasse M60 den 3. und beim Unterwössner Halbmarathon den 2. Platz seiner Klasse erreicht hat.

Vor 15 Jahren hatte die SG Gscheuerwand mit einer Spende von 5000 Euro zum Bau des Schützenheims der Gebirgsschützen am Streichenweg beigetragen. Die Gebirgsschützen haben sich nun revanchiert: Anlässlich des Tags der offenen Tür gaben sie 10 000 Euro an die Gscheuerwand.

Das erfreute auch Kassier Siegfried Drexl. Dennoch brachte das angesichts erheblicher Investitionen in die neuen Räume und in eine neue Küche einen leichten Verlust. Keinen Anlass zur Sorge sieht der Kassier aber aufgrund der guten Kassenlage und der erwarteten Einnahmen aus dem Dorfschießen, das die SG Gscheuerwand heuer wieder ausrichtet.

Irmgard Lamby wurde bei der Jahreshauptversammlung für 40 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Den Zusammenhalt der Schützenvereine stellte neben Gauschützenmeister Klaus Daiber auch Bürgermeister Ludwig Entfellner heraus: »Ihr Schützen haltet ungeheuer zusammen. Einerseits war das vergangene Jahr schwierig für euch ohne eigenen Schießstand, andererseits seid ihr mit den Oberwössner Schützen und der Gebirgsschützenkompanie zusammengewachsen.« lukk