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Neue Tennisplätze sind in Planung

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Die 40 Jahre alten Sandplätze der Tennisabteilung des TSV Traunwalchen-Matzing in den Traunauen sollen durch Allwetterplätze ersetzt werden. Um in einen neuen Spielbelag zu investieren, müssen aber noch Auflagen erfüllt werden und die Finanzierung in trockene Tücher gebracht werden. (Foto: Rasch)

Nach dem die Tennisplätze des TSV Traunwalchen-Matzing nach 40 Jahren ohnehin generalsaniert werden müssen, beabsichtigt der Verein die jetzigen Sandplätze durch zukunftsorientierte Allwetterplätze zu ersetzen. Zunächst hatte sich die Abteilung auf frostsichere Granulat-Plätze verständigt. Die Verwendung von Gummi-Granulat soll aber ab 2022 nicht mehr erlaubt sein, weshalb man sich jetzt für einen sogenannten Tennis-Force-Belag entschieden hat. Bevor aber ein Auftrag an eine Firma erteilt werden kann, muss erst die Finanzierung gesichert sein. Darüber informierte Abteilungsleiter Tobias Lischke die Mitglieder in der Jahreshauptversammlung der Tennisabteilung im Sportheim.


Nach Angaben von Tobias Lischke lägen die Instandsetzungskosten für alle drei Plätze bei rund 100 000 Euro. Ausgehend von einem Zuschuss der Stadt Traunreut und des Bayerischen Landessportverbands (BLSV) müsste der Verein rund 40 000 Euro Eigenkapital aufbringen. Um den eingeplanten Zuschuss des BLSV in Höhe von 25 000 Euro abgreifen zu können, müssten im Vorfeld aber noch einige Auflagen erfüllt werden.

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Von der Stadt Traunreut sei nach Angaben des TSV-Vorsitzenden, Hans Huber, ein Zuschuss von 32 000 Euro in Aussicht gestellt worden. Um das Eigenkapital aufbringen zu können, müsste ein Kredit von 20 000 Euro aufgenommen werden. Nach den Vorstellungen des Abteilungsleiters sollte auch nach Sponsoren Ausschau gehalten werden.

Sollte es gelingen, die Finanzierung in trockene Tücher zu bringen, könnten die neuen Plätze noch in diesem Sommer realisiert werden, hieß es. Der Spielbelag besteht aus einer trittfesten, frostsicheren und wasserdurchlässigen Basisdecke. Die Verschleißschicht (Gleitschicht) wird wie bei einem herkömmlichen Sandplatz mit Tennisziegelmehl abgestreut. Das neue System hätte den Vorteil, dass die Plätze das ganze Jahr bespielbar wären. Auch der Pflegeaufwand wäre gering. Die Plätze müssten im Frühjahr nicht mehr instandgesetzt und im Herbst nicht mehr winterdicht gemacht werden.

Zudem informierte der Abteilungsleiter darüber, dass in den vergangenen Jahren viele Fußballer dazu gestoßen seien und somit die Zahl der rund 120 Mitglieder stabil gehalten werden konnte. Die Plätze sollen je nach Wetter Anfang April instand gesetzt werden, um mit einem Schleiferlturnier in die diesjährige Saison zu starten. Die Vereinsmeisterschaften im Einzel, Doppel und Mixed werden wie üblich im Juni und Juli über mehrere Wochen ausgetragen. Zum Saisonabschluss findet dann im September ein Gedächtnisturnier statt.

Bestens bewährt habe sich nach Angaben Lischkes das Kinder- und Erwachsenentraining, das auch in diesem Jahr wieder für einen kleinen Obolus immer dienstags angeboten werde.

Um den aktiven Spielern die Gelegenheit zu geben, sich gegenseitig zu fordern, soll nach Angaben von Sportwart Erik Bründl wieder eine Rangliste eingeführt werden. Dieses Forderungsspiel soll auch Grundlage für die Mannschaftsaufstellung der Hobbymannschaften sein. Der TSV wird auch heuer wieder zwei Herrenmannschaften in der Chiemgau-Hobbyrunde ins Rennen schicken und nach einjähriger Pause auch wieder eine Damen-Hobbymannschaft.

Mit jeweils dritten Plätzen hätten die Herren-Hobbymannschaften in der Gruppe A und B in der letzten Saison gut abgeschnitten. Getoppt worden sei dieses erfolgreiche Abschneiden durch erste Plätze beim traditionellen Abschlussturnier der Chiemgau-Hobby-Runde in Kärnten, so Bründl. ga

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