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Nächste Hiobsbotschaft für den DEC

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Jetzt muss der DEC Inzell in der Abstiegsrunde der Landesliga auch noch auf Verteidiger Andreas Graf verzichten. (Foto: Wukits)

Die Ausgangslage für den DEC Inzell vor dem Wochenende ist klar. »Es müssen sechs Punkte her«, sagt Trainer Thomas Schwabl vor den zwei Spielen in der Abstiegsrunde der Eishockey-Landesliga. Damit das gelingt, hat der DEC auf dem Transfermarkt noch einmal zugeschlagen und einen Hochkaräter an Land gezogen. Aus Budweis kommt Stürmer Martin Zahora.


Thomas Schwabl lobt den neuen Mann

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Der 21-Jährige spielte zuletzt in der II. tschechischen Liga bei KLH Jindrichuv Hradec. Bereits heute Abend in Reichersbeuern soll der Tscheche dafür sorgen, dass es ein Inzeller Erfolgserlebnis gibt. »Martin ist sehr vielseitig, technisch beschlagen und soll unsere Spieler dementsprechend einsetzen«, betont Schwabl nach den ersten Trainingseinheiten mit dem neuen Mann.

Kapitän Sebastian Schwabl vor der Rückkehr

»Wir mussten handeln«, sagt DEC-Abteilungsleiter Olaf Becker. Nach dem Ausfall des Kanadiers Mike Johnstone erreichte den DEC während der Woche nämlich eine weitere Hiobsbotschaft. Verteidiger Andreas Graf bekam vom Arzt Spielverbot. In den nächsten Tagen wird sich zeigen, wie lange der Abwehrspieler seinem Team fehlen wird. Zurückkehren soll Kapitän Sebastian Schwabl.

Ausgerechnet gegen Reichersbeuern, gegen den Gegner, in dem er vor zwei Wochen nach einem Foul schwer verletzt worden war. »Wir werden uns auf nichts einlassen«, wiegelt Schwabl Revanchegelüste nach den Verletzungen aus dem Hinspiel von Johnstone und Sebastian Schwabl ab.

»Wir brauchen die Punkte, und die gewinnst du nicht auf der Strafbank.« In den bisherigen drei Spielen gegen das Team von Beppo Schlickenrieder zog der DEC bisher immer den Kürzeren. Wie es geht, zeigten zuletzt die Trostberg Chiefs, die beim SC auswärts mit 4:3 gewonnen hatten.

Das nächste Spiel der Inzeller steht dann bereits morgen, Samstag, 19 Uhr in der heimischen Max-Aicher-Arena auf dem Programm. Da kommt Der EC Oberstdorf. Die Eisbären hatten zuletzt mit ihrem Trainer Peter Waibel ihren ersten Sieg in der Abstiegsrunde mit einem 5:2-erfolg beim ESV Burgau gefeiert. Der Erfolg war umso bemerkenswerter, da gleich sechs Stammspieler fehlten. »Alles egal«, sagt Thomas Schwabl. »Wir müssen unser Spiel machen und die drei Punkte holen.« SHu