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Nadine Herrmann überzeugt im Verfolgungslauf

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Sie verbuchte im Verfolgungslauf die drittschnellste Zeit: Nadine Herrmann. (Foto: DSV)

Nach einer kleinen Wettkampfpause waren die Skilangläufer des heimischen Stützpunkts beim Continentalcup in Le Brassus (Schweiz) wieder gefordert. »Die Ergebnisse waren eher durchwachsen« bilanziert Stützpunkttrainer Frank Nitsch, »wir haben nicht ganz so gut wie sonst abgeschnitten.« Das gelte insgesamt gesehen auch für das gesamte deutsche Team, wobei Friedrich Moch (WSV Isny/1. und 2. Platz bei den Junioren) wieder für Spitzenplätze sorgte.


Keinen Podestplatz, aber immerhin eine »podestplatz-würdige« Leistung verbuchte dabei Nadine Herrmann (Bockauer SV/Stützpunkt Ruhpolding): Sie hatte im Skating-Einzellauf bei den Frauen den 11. Platz erreicht, war aber tags darauf im Verfolgungslauf in klassischer Technik die drittschnellste Athletin – das brachte ihr den Sprung nach vorn auf den 8. Platz. Noch besser machte es sogar Julia Belger (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal), die mit der besten Klassik-Zeit vom 12, Platz im Skating sogar noch zum Sieg stürmte.

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Bei den Juniorinnen wurde Amelie Hofmann (WSV Isny) beim Doppelsieg von Barbora Havlickova (Tschechien) Vierte im Skating, während Jessica Löschke (TSV Leuna) sich vom 7. Platz im ersten Wettkampf durch die Bestzeit im Klassik-Rennen auf den dritten Rang nach vorne schob. Für den Stützpunkt wurde Alexandra Danner (SC Lenggries) Neunte und in der Verfolgung (mit der sechstbesten Zeit) Achte, »das war auch in Ordnung«, lobt Nitschke. Auch Stützpunkt-Kollegin Kim Hager (SC/TV Gefrees) mischte mit den Plätzen 12 und 13 noch ordentlich mit.

Das galt bei den Junioren insbesondere für Florian Knopf (SLV Bernau). Der Stützpunkt-Athlet wurde Sechster im Skating und Fünfter in der Verfolgung – auch mit diesen Leistungen zeigte sich Frank Nitsch zufrieden. Anian Sossau (SC Eisenärzt/20. und 23) »sind diesmal etwas die Kräfte ausgegangen«, bilanziert der Trainer.

Bei den Männern beherrschten die Franzosen das Geschehen, Hugo Lapalus (FT) und Valentin Chauvin (KT) lagen dabei ganz vorn. Mit der sechstbesten Zeit in der Verfolgung lief Thomas Wick (SCM Zella-Mehlis/Stützpunkt) vom 26. auf den 16. Rang vor. Für Albert Kuchler (SpVgg Lam/Stützpunkt) gab es die Plätze 32 und 29.

Gar nicht am Start war Jakob Leismüller (SC Partenkirchen/Stützpunkt): Wie sich beim vorherigen Deutschlandpokal herausstellte, leidet er unter dem Epstein-Barr-Virus. »In Schonach hat sich das dann deutlich gezeigt, aber er hatte das Virus wohl schon längere Zeit. Jetzt wissen wir, warum es zeitweise nicht so gut bei ihm lief«, erklärt Nitsch und hofft, dass sein Athlet bald gesund wird, um dann in der kommenden Saison wieder angreifen zu können.

In Le Brassus durften diesmal auch die jüngeren Jahrgänge im Rahmen der OPA-Spiele ran. Dabei verbuchte Sophie Lechner vom TSV Marquartstein über 7,5 km im Skating den 11. Platz, Alexander Brandner (WSV Bischofswiesen) wurde in der U 18 männlich Zwölfter über 10 km Skating. In der gemischten Staffel wurde Brandner mit dem Team Deutschland I Fünfter, Lechner kam mit der Staffel Deutschland III auf den 9. Platz.

An diesem Wochenende sind Jugendteam und ältere Athleten beim Deutschlandpokal in Oberhof am Start. Eine Woche später geht es dann in Oberwiesenthal im Continentalcup zur Sache. »Und dort wollen wir wieder auftrumpfen«, haben sich Nitsch und seine Schützlinge vorgenommen. Zudem wollen sie die Strecken genau kennenlernen – denn in Oberwiesenthal findet im kommenden Jahr die Junioren-WM statt. who