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»Müssen vorsichtig sein«

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Christoph Dinkelbach freut sich auf das Spiel gegen seinen Ex-Verein. Die drei Punkte will er aber trotzdem mit dem SV Kirchanschöring holen. (Foto: Butzhammer)

Wenn der SV Kirchanschöring am heutigen Samstag um 15 Uhr den SV Pullach zum Rückrunden-Auftakt der Fußball-Bayernliga Süd begrüßt, steht vor allem ein SVK-Spieler im Mittelpunkt: der Ex-Pullacher Christoph Dinkelbach. Für den 27-Jährigen, der auf verschiedenen Defensivpositionen zum Einsatz kommt, steht fest: »Wir wollen mit aller Macht die drei Punkte einfahren, um den Abstand zu den Relegationsplätzen zu wahren und mit den Fans einen schönen Abend verbringen zu können.« Zudem habe man ja noch eine Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen, das die »Anschöringer« am 13. Juli mit 1:2 in den Sand setzten.


»Ich sehe auf alle Fälle eine positive Entwicklung«

Christoph Dinkelbach ist mit den SVK-Leistungen bei den jüngsten Auftritten durchaus zufrieden gewesen, betont er: »Ich sehe auf alle Fälle eine positive Entwicklung, auch wenn wir in der einen oder anderen Partie in den entscheidenden Situationen die letzte Konsequenz vermissen lassen haben.« Dadurch habe man sich um den verdienten Lohn gebracht. Da den Rangsechsten (FC Ingolstadt II) und den Tabellen-14. (Jahn Regensburg II) derzeit nur sechs Zähler trennen, sei es wichtig, weiter zu punkten. »Mit zwei Siegen oder zwei Niederlagen kann es schnell in eine gewisse Richtung gehen«, meint Dinkelbach, »deshalb müssen wir vorsichtig sein, damit sich unsere gute Ausgangslage nicht schlagartig verschlechtert.«

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Derzeit weisen die Kirchanschöringer – die auch noch zum Derby nach Wasserburg müssen (Freitag, 15.  November, 19.30 Uhr) – nur drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone auf.

Dass Cheftrainer Michael Kostner den Verein am Saisonende verlässt, findet der Ex-Pullacher übrigens »extrem schade«. Denn der frühere Bundesliga-Profi sei »ein sehr guter Trainer, über dessen enorme sportliche Kompetenz es keine Zweifel gibt«. Allerdings müsse man Kostners Entscheidung akzeptieren und den Fokus nun auf die letzten fünf Spiele des Jahres 2019 richten. »Alle anderen Themen sollten vorerst ruhen«, betont Dinkelbach. Er ist vom bisherigen Saisonverlauf der Pullacher Raben überrascht, die nur drei ihrer 17 Vorrundenpartien gewonnen haben. Ihn wundere der aktuelle vorletzte Rang der Gäste sehr, »denn im Kader der Mannschaft steckt nach wie vor viel Qualität. Da ich jedoch nicht mehr involviert bin, möchte ich dazu auch auch nichts Näheres sagen.« Er freue sich natürlich riesig auf die Partie gegen seinen Ex-Club und wünscht sich »eine faire Begegnung – und hoffentlich drei Punkte für uns«.

»Die Jungs haben sich gut entwickelt«

Auch das Vorrunden-Fazit von Michael Wenger, dem Pressesprecher der Kirchanschöringer, ist vor dem gelb-schwarzen Duell »eigentlich positiv. Die Jungs haben sich gut entwickelt. Blöd war am Anfang die 0:5-Klatsche gegen Wasserburg.« Sicher sei der eine oder andere Punkt mehr drin gewesen – »nicht nur daheim«, so Wengler. »Wenn ich an das Spiel in Donaustauf denke, oder zum Saisonstart an die Niederlage in Pullach… Doch hätten wir dort gleich gewonnen, dann hätten wohl wieder einige unserer Leute Flügel bekommen und von noch mehr geträumt.« Am schönsten sei es für Wengler, »die Mannschaft feiern zu sehen« – und das soll natürlich auch am heutigen Samstag wieder der Fall sein. cs