weather-image

Mühlbacher sichert den »Seerosen« den Sieg

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Der Waginger Bernhard Mühlbacher (rechts, hier im Duell mit Inzells Markus Pichler) erzielte für die »Seerosen« das Tor des Tages. (Foto: Butzhammer)

Im zweiten Anlauf hat es für den TSV Waging mit dem ersten Heimsieg der noch jungen Saison in der Fußball-Kreisliga II geklappt: Die »Seerosen« feierten gegen Aufsteiger SC Inzell einen knappen 1:0-Erfolg, der Truppe von Ali Gezer gelang damit nach dem 3:1-Sieg beim TuS Prien der zweite Dreier hintereinander. Zum Auftakt der Spielzeit hatte es ja eine 1:2-Heimniederlage gegen den SV Kay gegeben.


Für Inzell war's hingegen der erste Dämpfer. Denn der Neuling startete ja mit zwei Siegen (3:1 beim SV Riedering und 5:1 gegen den FC Hammerau) sowie einem Unentschieden (0:0 gegen den TuS Traunreut) in die Saison. »Im Endeffekt war es ein nicht unverdienter Sieg für uns«, fasste Wagings Abteilungsleiter Stefan Hinterreiter das Spiel zusammen.

Anzeige

In der ersten Halbzeit war's eine ausgeglichene Partie mit wenigen Höhepunkten. »Aus meiner Sicht hatten wir leichte Vorteile«, betonte Hinterreiter. Inzell hatte in den ersten 45 Minuten nur einen Schuss aufs Waginger Tor zu verzeichnen: Nach einer Ecke wurde der Ball per Kopf etwas zu kurz von der Waginger Defensive geklärt und Inzells Spielertrainer Seppi Weiß nahm den Ball aus rund 20 m volley. Wagings Torhüter Manfred Sommerauer konnte den guten Schuss jedoch entschärfen.

In der zweiten Hälfte verflachte das Tempo bei hochsommerlichen Temperaturen etwas. Dennoch hatte der Gastgeber nun mehrere Hochkaräter. Bevor das Tor fiel, lief Berni Mühlbacher bereits zweimal alleine auf das Inzeller Gehäuse zu, scheiterte aber beide Male am starken Inzeller Schlussmann Sebastian Schwabl. Auf der Gegenseite hatten die »Seerosen« aber auch Glück: Denn Fabian Zeidler setzte einen Schuss an den Pfosten, auch sein Nachschuss verfehlte das Ziel.

Das Tor des Tages fiel dann nach einem tollen Schnittstellenpass von Andi Siegel auf Mühlbacher. Letzterer umkurvte noch den Tormann und schob dann ins Gehäuse ein (75.). »Zu diesem Zeitpunkt war das Tor absolut verdient, denn wir hatten einfach eine Mehrzahl an sehr guten Chancen«, sagte Hinterreiter. Die Gäste drängten nun auf den Ausgleich und der eingewechselte Tali Danso hatte das 1:1 auf dem Fuß. Nach einem Einwurf stand er sträflich allein gelassen im Waginger Strafraum, traf bei seinem Abschluss jedoch nur den Pfosten. Die Waginger überstanden die Schlussoffensive der Inzeller schadlos. SB