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Moderne Schießanlage für einen traditionsreichen Verein

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Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der FSG Teisendorf wurden auch treue Mitglieder ausgezeichnet. Unser Bild zeigt (von links) Dritter Bürgermeister Gernot Daxer, FSG-Schützenmeister Dr. Hans Seibert, der Schorsch Fischer (seit 65 Jahren Mitglied) ein Glas Honig überreicht, sowie Walter Glaser (seit 40 Jahren dabei) und Gauschützenmeister Anton Stutz. (Foto: W. Huber)

Die Feuerschützengesellschaft Teisendorf besteht seit 1617 und ist somit einer der ältesten Vereine in der Marktgemeinde Teisendorf, in ihr wird die Tradition hochgehalten. So ist es nicht verwunderlich, dass die Mitglieder auch alle halfen, als im vergangenen Jahr der Kugelfang neu gebaut werden musste. Am 1. Mai findet nun ein Dankgottesdienst für die gut verlaufenen Arbeiten statt, zudem wird in der Schießstatt dann auch im kleinen Rahmen die neue Anlage ausprobiert. Dies gab Schützenmeister Dr. Hans Seibert bei der Jahreshauptversammlung im Braugasthof Alte Post bekannt.


Erfreulicher Bericht: Kleines Plus in der Kasse

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Kassier Max Glaser berichtete, dass in der Kasse durch den Arbeitseinsatz bei der Wieninger Festwoche ein kleines Plus erzielt wurde. Die Kassenprüfer Franz Krutzenbichler und Helmut Rothbucher lobten Glasers gute Kassenführung.

Bei Brigitte Sabaths Chronikbericht standen die vielen Arbeitseinsätze beim Bau des neuen Kugelfangs und der acht neuen elektronischen Schießstände im Mittelpunkt.

Während des Schützenjahres wurde die Gauversammlung in Pietling besucht. Mehrere Mitglieder nahmen mit gutem Erfolg beim Emil-Pachmayerschießen in Traunstein teil. Beim Gartenfest des Trachtenvereins wurde von den Schützen der Laserschießstand betreut. Auch beim Schützenmeisterschießen in Höglwörth beteiligte sich die FSG.

Da im Jahr 2016 die Freiwillige Feuerwehr Teisendorf ein Jubiläum und die Brauerei einen Tag der offenen Tür feiern, entschloss sich das Schützenmeisteramt, die Feier zum 400-jährigen Bestehen um ein Jahr vorzuverlegen und sich den vorgenannten Feierlichkeiten anzuschließen. Im Jahr 2017 soll dann noch ein feierlicher Festabend begangen werden.

Schützenmeister Dr. Hans Seibert berichtete, dass die Feuerschützengesellschaft derzeit 38 Erst- und 52 Zweitmitglieder zählt. Das abgelaufene Vereinsjahr sei durch den Bau des neuen Kugelfangs ziemlich anstrengend gewesen, meinte der Schützenmeister. Dr. Seibert bedankte sich bei den Holzhauser Schützen für die Benützung des Schützenstüberls für die Besprechungen sowie bei Christl Egger und allen Helfern für die gute Unterstützung bei den Bauarbeiten. Die Hauptarbeit an den Umbaumaßnahmen habe aber Adi Richter geleistet. Ebenso gelte der »Glaser-Mannschaft« ein großes Lob. Der Schützenmeister lobte auch die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde – besonders mit Franz Schießl und Bürgermeister Thomas Gasser – und den Behörden. Inzwischen sind auch die elektronischen Schießstände eingebaut, hier setzte sich Stefan Stutz sehr stark ein. Schorsch Fischer bat, dass das legendäre »Weibi« einen Ehrenplatz bekommen solle. Dies wurde auch zugesagt.

Für seine 40-jährige Zugehörigkeit zum BSSB und den Feuerschützen erhielt Walter Glaser eine Urkunde. Baldwin Gruber, Agapius Bankosegger und Hans Doll wird diese Urkunde nachgereicht. Seit 65 Jahren sind Georg Fischer und Franz Höglauer schon bei der FSG. Auch sie erhielten Urkunden, Schorsch Fischer noch ein Glas Honig.

Dritter Bürgermeister Gernot Daxer sagte zu den Geehrten: »Ihr helft mit, dass die FSG ein einzigartiger Verein ist.« Daxer ergänzte, mit dem Neubau der Schießanlagen sei der Fortbestand des Vereins gesichert.

Er lobte das Schützenmeisteramt für die gute Zusammenarbeit mit den anderen Vereinen und mit der Gemeinde sowie für die rege Teilnahme an gemeindlichen und kirchlichen Festen. »Ich komme gerne zu dieser Jahreshauptversammlung, weil im Verein eine tolle Kameradschaft herrscht und bewusst Brauchtum und Tradition gepflegt werden, man sich gleichzeitig aber auch nicht dem Modernen verschließt.«

Gauschützenmeister Stutz lobt Dr. Hans Seibert

Gauschützenmeister Anton Stutz hob auch Schützenmeister Dr. Hans Seibert hervor: »Ohne seinen Einsatz wäre der Neubau gar nicht möglich gewesen.« Jetzt liege es an den Schützen, die Anlage mit Leben zu erfüllen. Dann verwies der Gauschützenmeister noch auf den Bezirksschützentag am 18./19. April in Waging. Abschließend lobte Zweiter Schützenmeister Stefan Stutz noch Hans Seibert für dessen Einsatz um das Schützenwesen. wh