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Mit Zuversicht in die schweren Aufgaben

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Zuletzt trafen sie im direkten Duell aufeinander, an diesem Wochenende sind sie wieder im Fernduell um die Tabellenspitze im Einsatz: Grassaus Sebastian Plenk (links) und Michael Gernhäuser vom SV Seeon/Seebruck. (Foto: Wirth)

Ein Vierkampf an der Tabellenspitze und ein großes Feld gefährdeter Mannschaften im Abstiegskampf: Das prägt derzeit das Geschehen in der Fußball-Kreisklasse Gruppe I.


Und während die zwei Begegnungen am heutigen Samstag vorwiegend im Zeichen des Abstiegskampfes stehen, geht es am Sonntag auch für das Führungsquartett zur Sache. Vom Verfolgerduell zwischen dem SV Türkspor Rosenheim (4./26) und dem ASV Grassau (2./27) möchten dabei sowohl Tabellenführer SV Seeon/Seebruck (1./32) als auch der SV Riedering (3./26) profitieren.

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Doch zunächst einmal geht es am heutigen Samstag zur Sache. Um 15 Uhr empfängt der TSV Grabenstätt (10./15) den TSV Bernau (5./22). Bei den Grabenstättern gab es unter der Regie des neuen Spielertrainers Jens Eckl zunächst den ersten Heimsieg (3:0 gegen Rimsting), eine Woche später aber folgte die unnötige Niederlage beim Schlusslicht SC Frasdorf.

Nun wäre es an der Zeit, gleich den zweiten Heimerfolg »nachzulegen«, denn die Grabenstätter haben nur zwei Zähler Vorsprung auf den ersten Relegationsrang (11. Platz).

»Immer nur aufs nächste Spiel schauen«

Spielertrainer Jens Eckl verspricht: »Wir gehen jedes Spiel so an, dass wir es gewinnen wollen.« Natürlich ist ihm bewusst, dass dies nicht immer klappen kann, aber wichtig sei es, »immer nur auf das nächste Spiel zu schauen. Wir haben gut trainiert, haben fast den kompletten Kader an Bord und werden sicherlich eine schlagkräftige Mannschaft stellen können.« Und da man den Gegner im Hinspiel (2:1) schon besiegt hatte, »rechnen wir uns diesmal auch wieder etwas aus.«

Die Grabenstätter sind übrigens schon am Gründonnerstag (19 Uhr) wieder gefordert – dann treten sie beim ASV Au II an. Eckl freut sich über die Vorverlegung des Spiels, das ursprünglich für den Ostermontag angesetzt war. Zum einen, weil so der Ostermontag ein echter Familientag für die Spieler sei, zum anderen, »weil das jetzt ein Flutlichtspiel ist und ich Flutlichtspiele gerne mag.«

Schützenhilfe im Kampf um den Klassenerhalt könnte den Grabenstättern heute (Beginn 19 Uhr) der noch nicht ganz gesicherte TuS Prien (7./19) leisten, der Schlusslicht Frasdorf (13./10) zu Gast hat. Die Grabenstätter Konkurrenten ASV Eggstätt (8./17) und TSV Rimsting (11./13) stehen sich am morgigen Sonntag ab 15 Uhr im direkten Duell beim ASV gegenüber, während der ASV Au II (12./11) beim SV Riedering zur gleichen Zeit wohl vor einer unlösbaren Aufgabe steht.

Im Verfolgerduell (Sonntag, 15 Uhr) beim SV Türkspor Rosenheim will der ASV Grassau nach dem jüngsten 2:2 im Spitzenspiel gegen den SV Seeon/Seebruck wieder eine starke Leistung zeigen. Die Gäste erreichten im Hinspiel gegen Türkspor ein 1:1-Unentschieden, und ein Remis ist auch das Mindestziel im Rückspiel. Trainer Viktor Gruber muss sich allerdings einiges einfallen lassen. Denn die Rosenheimer haben alle ihre sechs Heimspiele gewonnen. Ihnen hilft dabei sicherlich auch, dass der kleine Platz den technischen Fähigkeiten der Mannschaft bestens entgegenkommt. Daher werden die Gäste wohl auf eine verstärkte Defensive und kluges Konterspiel setzen.

Für diese wichtige Partie fehlen beim ASV Markus Kreuz aus beruflichen Gründen und verletzungsbedingt Benedikt Barthel. Zudem steht hinter dem Einsatz von Mannschaftskapitän Thomas Sollacher aufgrund einer Blessur aus dem letzten Spiel ein dickes Fragezeichen.

»Es wird ein kampfbetontes Spiel werden. Für uns ist es wichtig, so lange wie möglich das 0:0 zu halten, um am Ende, entweder durch die bessere Kondition oder mit einem immer gefährlichen Dajan Pajic, die Entscheidung herbeizuführen«, so der Grassauer Trainer.

SV Seeon/Seebruck will vorlegen

Bereits um 14 Uhr kann am Sonntag Spitzenreiter SV Seeon/Seebruck vorlegen. Die Schützlinge von Trainer Ralf Rößler gastieren beim ASV Kiefersfelden (6./19), den sie im Hinspiel knapp mit 1:0 bezwungen hatten.

»Wir haben alle Mann an Bord und treten mit dem gleichen Kader wie in Grassau an. Im Hinspiel war es knapp, denn wir haben es versäumt, rechtzeitig den Sack zuzumachen. Egal wo wir spielen (evtl. auf Kunstrasen), wir wollen gewinnen«, stellt Rößler klar. In diesem Falle würde man auf jeden Fall vom Verfolgerduell profitieren. who

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