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Mit Glück und Geschick zum zweiten Sieg

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Stefan Mauerkirchner, der den ersten Treffer für den SB Chiemgau Traunstein erzielte, ist in dieser Spielszene vor dem Waldkraiburger Johannes Helldobler am Ball. (Foto: Weitz)

SB Chiemgau Traunstein: Frauendienst, Bauer, Petzka (76. Max Trzewik), Thudt, Sebastian Mayer, Tobias Berz, Schön, Mauerkirchner (67. Heinrich), Probst (87. Johannes Schreiber), Wittmann, Marchl.


VfL Waldkraiburg: Auer, Helldobler, Traunsberger, Stuiber, Tuculea, Swoboda, Keri (67. Brandwirth), Gibis, Popa, Loboda (67. Hyseni), Kraus (ab 77. Morina).

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Schiedsrichter: Huber (SSV Wurmannsquick).

Zuschauer: 150.

Tore: 1:0 (51.) Mauerkirchner, 2:0 (58.) Probst, 2:1 (77.) Popa.

Rote Karten: keine. – Gelb-Rote Karten: keine.

Die Anlage des SV Surberg bleibt ein gutes Pflaster für die Bezirksliga-Fußballer des SB Chiemgau Traunstein: Die Mannschaft von Trainer Franz Gruber feierte auch bei ihrem zweiten Heimspiel einen »Dreier«. Und wie schon beim 4:3 eine Woche zuvor gegen Ottobrunn, hatten die Mannen von Trainer Franz Gruber auch diesmal das nötige Quäntchen Glück, um den VfL Waldkraiburg mit 2:1 in Schach zu halten.

»Das Wichtigste sind die drei Punkte«, meinte Traunsteins Sportlicher Leiter Manfred Wudy, »aber bei einer 2:0-Führung nach einer Stunde und diesen Temperaturen hätte ich von unseren Jungs schon etwas mehr Souveränität erwartet.« So wurde es nach dem VfL-Anschusstreffer (77. Minute) wieder ein Zittersieg für die Chiemgauer, denn hätte Martin Traunsberger kurz vor Schluss nicht nur die Latte getroffen, dann wäre der SBC wohl nur mit einem Punkt dagestanden.

Auch die erste nennenswerte Szene der Partie gehörte den Industriestädtern, als Patrick Keri in der Anfangsphase die Lattenunterkante anvisierte. »Allein schon aufgrund dieser zwei Holztreffer war unsere Niederlage sicher etwas unglücklich«, klagte Waldkraiburgs Pressesprecher Dirk Gümpel.

Die Traunsteiner hatten in der ersten Halbzeit zwar mehr vom Spiel (der VfL lauerte eher auf Konter), doch die einzige Großchance der Platzherren blieb ebenfalls ungenutzt: Patrick Schön steuerte in der Endphase des ersten Durchgangs allein auf Schlussmann Bernhard Auer zu, sein Abschluss war aber letztlich nur eine »Rückgabe«.

In der ersten Viertelstunde nach der Pause sorgte die Gruber-Elf für die Vorentscheidung. Nachdem Jure Loboda zunächst noch ein Abseitstor auf Gäste-Seite erzielt hatte, war es Stefan Mauerkirchner, der in der 51. Minute das 1:0 besorgte: Nach einem Lochpass zeigte er einmal mehr seine Cleverness, zog an Schlussmann Auer vorbei und schob zur Führung ein.

Nur sieben Minuten später bauten die Gastgeber ihren Vorsprung aus: Eine Hereingabe von Florian Marchl verpasste Mauerkirchner, doch Maxi Probst ließ sich nicht zweimal bitten und versenkte das Leder zum 2:0 im Gäste-Kasten.

In der 77. Minute wurde die Begegnung aber wieder spannend, als Sergiu Popa einen 20-Meter-Freistoß in das Gehäuse von Lucas Frauendienst zirkelte. »Jetzt hat der VfL natürlich wieder Morgenluft gewittert«, so Wudy. Doch mit Glück (wie erwähnt traf Traunsberger nur das Aluminium) und Geschick (Frauendienst parierte gegen Andrei Tuculea) brachten die Platzherren den zweiten Saisonsieg unter Dach und Fach.

»Wir haben es nicht geschafft, 90 Minuten lang konzentriert aufzutreten. Bis zum schweren Auswärtsspiel am Samstag in Töging wartet eine Menge Arbeit auf uns«, stellte Manfred Wudy klar. cs