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Mit 65 000 Fans »sehr zufrieden«

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»Schöner wär’s natürlich schon, wenn wir einen Podestplatz hätten«, sagte Herbert Ringsgwandl vor dem Damen-Sprint – und durfte sich danach über den Sieg von Miriam Gössner freuen.


Der Organisationschef, der eine der wichtigsten Funktionen im Organisations-Komitee innehat, hatte bereits nach den beiden Staffel-Wettkämpfen von »tollen Rennen und einem insgesamt gelungenen Auftakt unserer Weltcup-Woche« gesprochen.

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Dass Zuschauerzahlen und Stimmungsbarometer nicht ganz so hoch sind wie etwa bei der glanzvollen Weltmeisterschaft 2012 (was auch im Championspark deutlich spürbar war), sei völlig normal, meint Ringsgwandl. »Wir sind auch sehr zufrieden, wenn wir am Schluss abrechnen und dann behaupten können, dass 65 000 bis 70 000 Zuschauer da waren.« Das wäre für den Boss des Ticketverkaufs und Verantwortlichen für Eröffnungsfeier, Rahmenprogramm, Flower Ceremony etc. auch ein kleines Geburtstagsgeschenk (er wurde am Sonntag ein Jahr älter) – und für seine Kollegen die Bestätigung ihrer akribischen Arbeit.

Vieles habe heuer wieder bestens geklappt, zum Beispiel auch der schnelle Umbau der Anlage für den Star-Biathlon. Trotzdem gibt Ringsgwandl ganz offen zu: »Wir haben durch die vielen Abendrennen erhebliche Mehrkosten. Allein schon wegen der Beleuchtung. Ich persönlich hätte lieber Tagesrennen gehabt.« Das Wettkampf-Programm sei dennoch »super«, so der Ruhpoldinger »Weltcup-Manager«. Auch am Abschluss-Wochenende wurde seitens Ringsgwandls und des OK-Teams wieder kräftig Gas gegeben.

Das Vorprogramm in der Chiemgau-Arena begannt bereits drei Stunden vor dem Wettkampf. »Mit Gewinnspielen, Filmen, Interviews und vielen anderen Höhepunkten werden die Fans toll eingestimmt«, erklärt Ringsgwandl. »Und damit alles richtig funktioniert, haben wir viele Dinge seit Wochen oder gar Monaten vorbereitet.« cs