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Meindl-Cup in der Hand des SV Kirchanschöring

5.0
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Die Fußballer des SV Kirch-anschöring richteten jetzt zum sechsten Mal den Meindl-Cup aus und sind dabei ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Im »Anschöringer« Finale schlugen sie die Zweite Mannschaft des SVK mit 5:1. Den dritten Platz erspielte sich der SC Anger, der sich im Kreisliga-Derby gegen den SV Laufen mit 4:2 durchsetzte.


Geteilt in zwei Vierergruppen gingen acht Teams an den Start. Darunter waren mit dem TSV Tittmoning, dem SV Laufen und dem TSV Teisendorf drei Teams, die ihre Premiere bei diesem Hallenfußballturnier feierten. Organisator Tom Dengel hatte im Vorfeld mit zahlreichen Absagen zu kämpfen; so erteilten unter anderem der SV Kay und der TSV Waging erstmalig Absagen. Dadurch kam es allerdings zum Auftritt der Union St. Radegund. Die Österreicher sagten Mitte der Woche prompt zu und avancierten zu den Publikumslieblingen.

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Gleich in ihrem ersten Spiel lagen sie nach 30 Sekunden mit 0:2 gegen Teisendorf zurück, drehten am Ende der 15-minütigen Spielzeit aber auf und erzielten fast mit der Schlusssirene das 6:5. Das ließen die Teisendorfer nur ungern auf sich sitzen und so schlugen sie in der Folge in einer brisanten Partie den SV Kirchanschöring I (3:2), der sich gegen Hinterreiter, Sorre und Co. allerdings den einzigen Ausrutscher an diesem Tag leistete. Der SC Anger unterlag später den Gelb-Schwarzen, siegte gegen Radegund und rüstete sich somit für das direkte Duell um den Einzug in die Halbfinals. Die Truppe von Trainer Michael Schlagintweit behielt dabei die Oberhand. Der TSV Teisendorf musste sich dadurch mit Platz vier in der Gruppe begnügen, da St. Radegund den direkten Vergleich gewonnen hatte.

In der anderen Gruppe setzte sich der SV Kirchanschöring II relativ mühelos mit drei Siegen durch. Vor allem im Derby gegen den TSV Fridolfing zeigten die Nachwuchskicker ihr Können und siegten mit 9:2. Auffälligster Akteur war Michael Auer, der gleich sechsmal traf. Zweiter wurde der SV Laufen der die Partien gegen Tittmoning und Fridolfing gewann.

In den Halbfinals versprach vor allem das Duell zwischen dem SVK II und dem SC Anger Spannung. So sollte es schlussendlich auch sein, denn ein packendes 2:2 stand nach 15 Minuten zu Buche. Kaum zu bremsen war dabei Angers Michael Mayer, der jedoch mit ansehen musste, wie Lukas Hoyer zwei Elfmeter parierte und somit den 9:8-Endstand für den SVK sicherstellte. Im zweiten Halbfinale besiegte der SVK I den SV Laufen ohne größere Probleme mit 4:1.

So standen sich im Spiel um Platz sieben der TSV Tittmoning und der TSV Teisendorf gegenüber. In einer turbulenten Partie sahen die Zuschauer ein 6:4 für den TSV Teisendorf. Ein echtes Glanzlicht war auch das Spiel um Platz fünf, in dem es der TSV Fridolfing mit Union St. Radegund zu tun bekam. Die Österreicher schafften es dreimal, einen Rückstand zu egalisieren – 3:3 lautete der Endstand. Im Achtmeter-Schießen siegten die Radegunder mit 7:6 und feierten ihren fünften Platz wie einen Turniersieg.

Im »Kleinen Finale« zwischen Anger und Laufen zeigte vor allem Michael Mayer noch einmal seine ganze Klasse. Auf Laufener Seite avancierte Christian Höhn zum Torjäger und sicherte sich mit sieben Treffern die Torjägerkanone. Allerdings halfen seine Einschüsse im Spiel um Platz drei nichts; Laufen verlor mit 2:4.

So war vor dem Finale schon klar, dass der Cup in »Anschöring« bleiben würde. Jegliche Versuche der »Zweiten«, der »Ersten« ein Bein zu stellen, misslangen jedoch im Ansatz. Sebastian Leitmeier und Max Felber steuerten beim 5:1 jeweils zwei Treffer bei. Auch der beste Torhüter kam aus Kirchanschöring: Helmut Baumann wurde von den Trainern für seine spektakulären Rettungsaktionen belohnt. Schade, dass der SVK seinen Torwart abgeben muss; Baumann wechselt in der Winterpause über die Grenze nach Michaelbeuern.

Fazit: Rundum ein gelungenes Turnier; vor allem durch die Tatsache, dass es keine Verletzungen gab. bts