»Mein Potenzial zeigen«

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Er hofft auf eine gute letzte Saison in der Altersklasse U 23: Florian Knopf von der SLV Bernau.

In seinem letzten U-23-Jahr will Skilangläufer Florian Knopf (SLV Bernau) noch einmal richtig angreifen. Nach der schwierigen vorherigen Saison fühlt sich der 22-Jährige vom Stützpunkt Ruhpolding wieder gut in Form.


»Das Vorjahr war eher schwierig, deshalb habe ich dann Mitte Februar einen Cut gemacht, um mich wieder zu finden«, erinnert er sich. Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters hatte er im Saisonverlauf gemerkt, »dass es irgendwann einfach zu viel war. Deshalb habe ich diesen Schritt gewählt – und das tat mir gut.« Vom März bis Mitte Mai absolvierte er unter anderem viele Skitouren, »und ich hatte viel Zeit zum Nachdenken.«

So bekam der Sportler des Zoll-Skiteams wieder Auftrieb und stieg Mitte Mai ins normale Training ein. Und die Vorbereitung »lief relativ gut, nur im August war es mal ein bisschen mäßiger«, berichtet Knopf, der auch »viel mit dem Körpergefühl gearbeitet« hatte.

Nachdem er im Winter teilweise auch unter massiven Schlafstörungen gelitten hatte, geht der Blick nun nach vorn – zumal »die Leistungsdaten ja im Winter auch nicht schlecht waren.« Nun wolle er an der Situation wachsen und die nächsten Schritte nach vorn schaffen. Bei seiner letzten U-23-WM, die ab Ende Februar auf dem Programm steht, »will ich gut vorbereitet sein und mein Potenzial zeigen.« Das Ziel bei der WM? »Die Top Sechs wären toll, aber ich mache es nicht nur an den Platzierungen, sondern eher an der Gesamtsituation fest, was die Ergebnisse dort wert sind.«

Außerdem hofft Knopf noch: »Vereinzelte Weltcup-Starts wären ein Traum.« Dabei sieht der 22-Jährige »am ehesten im Sprint« Chancen auf eine Teilnahme. Möglichkeiten dafür gäbe es schon in diesem Jahr noch einige: Am 26. November steht in Ruka (Finnland) ein Klassik-Sprint auf dem Programm, am 3. Dezember in Lillehammer (Norwegen) ein Freistil-Sprint, am 11. Dezember in Davos (Schweiz) wieder ein Freistil-Sprint und am 18./19. Dezember in Dresden ein Freistil-Sprint und ein Teamsprint. Gerade das »Heimspiel« in Dresden ist natürlich attraktiv für die deutschen Langläufer.

Darf Knopf dort antreten, möchte er sich gut präsentieren – und für die Zukunft weiter dazulernen. Denn ab der folgenden Saison geht es dann darum, sich allmählich auf der höchsten Wettkampfebene des Langlaufs zu etablieren.

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