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Mehrkampf um die Aufstiegsplätze

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Nachdem die Fußball-A-Klassen im Inn/Salzach-Kreis ein neues Gesicht bekommen haben, wurde die A VI zum Sammelbecken für Aufstiegsanwärter. Nicht weniger als vier Kreisklassen-Absteiger kämpfen um den sofortigen Wiederaufstieg. Dazu kommen noch der TSV Stein/St. Georgen und der SV Leobendorf, die ebenfalls den Sprung in die Kreisklasse schaffen wollen.


Weiter mit Trainer Walter Neuhauser geht der TSV Palling in die Runde. Als Aufsteiger konnte man sich in der Kreisklasse nicht halten. Nun will der TSV wieder angreifen, allerdings lief es in der Vorbereitung nicht rund. Einem Sieg im Steiner-Pokal (7:0 gegen Heiligkreuz) folgten drei Niederlagen.

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Neu im Amt ist Bernd Vetter bei der DJK Otting. »Nun ist die Mannschaft zweimal abgestiegen, das müssen wir erst einmal auffangen, aber ich habe eine gute Truppe«, meint Vetter, der künftig auf Wolfgang Gabler (zum TSV Waging) verzichten muss. »Wir wollen oben mitmischen.«

Ebenfalls ein neues Gesicht auf dem Trainerstuhl gibt es beim TSV Tengling. Peter Hillebrand übernimmt den TSV, der seine Mannschaft mit acht eigenen A-Junioren und Stephan Mayer (JFG Salzachtal) kräftig verjüngt hat. Nach fünf Jahren verließ Spielertrainer Bernhard Mühlbacher die Tenglinger und wechselte zum Ligakonkurrenten SV Kirchanschöring III.

Vierter Ex-Kreisklassist ist der TSV Petting, der in der Relegation am TSV Traunwalchen scheiterte. Und gegen Traunwalchen geht es am ersten Spieltag schon wieder, allerdings dann gegen die Zweite Mannschaft. Trainer Harald Volk peilt mit seiner Truppe einen vorderen Platz an.

Den will auch der TSV Stein/St. Georgen, allerdings musste Trainer Enes Becirovic zwei Abgänge hinnehmen. Sebastian Wimmer und Matthias Wessely wechselten zum TSV Peterskirchen in die Kreisliga. »Leider erst nach meiner Zusage für die neue Saison«, so Becirovic, der das dritte Jahr Cheftrainer des Ex-Kreisligisten ist. »Es wird schwer, vorne mitzuspielen und den Vorjahresplatz zu wiederholen, doch wir sind für eine Überraschung gut.«

Nicht zu unterschätzen ist auch der SV Leobendorf, der in der Vorsaison Fünfter der A-Klasse VII wurde, das war das beste Ergebnis der letzten Jahre. In diesem Jahr will man nun ganz nach vorne. Für Spannung an der Spitze dürfte damit gesorgt sein. td