weather-image
32°

Mehrere Titel für die heimischen Skilangläufer

5.0
5.0
Bildtext einblenden
So endeten für sie in dieser Saison zahlreiche Wettkämpfe: Florian Knopf und Lena Bächle holten sich immer wieder Medaillen und Urkunden – das war auch bei der DM zum Saisonabschluss der Fall.

Zu einem hervorragenden Abschluss für die heimischen Skilangläufer wurden die Deutschen Meisterschaften auf der Langstrecke (klassische Technik) sowie im Teamsprint (Skating), die in Bodenmais ausgetragen wurden.


Sowohl die Jugendlichen aus der Region als auch die Aktiven der Leistungsgruppe I (U 20 und Erwachsene) aus dem Stützpunkt Ruhpolding zeigten hervorragende Leistungen und sorgten für mehrere Spitzenplätze und Titelgewinne.

Anzeige

Auf der Langstrecke siegte Florian Knopf (SLV Bernau) in der männlichen Jugend 16 (20 km) und holte sich auch im Teamsprint den Sieg, in der U 20 lag Stützpunkt-Athlet Marco Milde über 30 km vorn und holte mit dem Bernauer Felian Schubert auch Gold im Teamsprint. Bei den Herren (50 km) ging der Sieg ebenfalls an den Stützpunkt, denn hier setzte sich Thomas Wick an die Spitze. Dritter wurde WM-Teilnehmer Jonas Dobler, der nach einer kräftezehrenden Saison um 17,1 Sekunden hinter dem Sieger ins Ziel kam. Dobler hatte das Tempo nach 30 km angezogen, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen, sodass Tim Tscharnke (SV Biberau) und Thomas Wick in den Abfahrten im Windschatten immer wieder heranfahren und sich kurz vor dem Ziel von Dobler absetzen konnten.

Durch Rang 4 sicherte sich Andy Katz (SV Baiersbronn/Stützpunkt) zugleich den Gesamtsieg im Deutschlandpokal, was auch Florian Knopf in der U 16 gelang. Bei den Damen über 30 km siegte Stützpunkt-Athletin Denise Herrmann. Bei den Herren holte Routinier Falk Göpfert (Jahrgang 1972) den 13. Platz, Josef Wolf junior den 15. Rang. Der Langstrecken-Wettkampf bedeutete auch den Abschluss des Deutschlandpokals, in dem sich Lena Bächle (SV Oberteisendorf) bei der weiblichen Jugend 16 den dritten Gesamtplatz sicherte.

»Das war insgesamt super«, freute sich Jugendtrainer Janik Werner. So habe nicht nur Knopf in der Jugend 16 eine starke Vorstellung geliefert, auch Jonah Werner (SC Aising-Pang), der jüngere Bruder des Trainers, habe zum Saisonende hin noch einmal seine gute Form bestätigt. Philipp Stasswender (SC Vachendorf) habe sogar das beste Langstreckenrennen der Saison abgeliefert, auch Robert Schardt (SC Inzell) habe die anstrengende 20-km-Distanz gut bewältigt.

Ein »super Rennen« attestierte Janik Werner auch Lena Bächle (SV Oberteisendorf): In der Jugend 16 (15 km) fehlten ihr nur 19,1 Sekunden zu einem Stockerlplatz. Auch Anja König (SC Ruhpolding) und Anita Beer (TSV Siegsdorf) meisterten die anstrengende Aufgabe gut.

»Die Größeren haben sich sogar über die 30-Kilometer-Strecke gequält«, so Werner. Alois Kunz (WSV Aschau), Tobias Alraun (SC Aising-Pang), Patrick Winkler (SC Hammer) und Jakob Mädler (WSV Aschau) hielten sich ordentlich, ebenso wie Veronika Kaltenhauser bei der Jugend 18 (20 km).

Auch tags darauf im Teamsprint durften sich Janik Werners Schützlinge freuen. »Der Flo hat mit Paul Frohmader ja sogar den Titel geholt«, so Werner. Frohmader (WSV Weißenstadt) gehört dem fränkischen Skiverband an, »und mit denen haben wir ja auch eine gute Zusammenarbeit.«

Bei den Mädchen »hat Lena Bächle als Dritte übergeben, aber leider hat es nicht ganz zum Podest gereicht«, bedauert der Trainer,. Mit Katharina Brutscher (SC Oberstdorf) lag Bächle auf Rang 5 um 2,2 Sekunden hinter dem Bronzeplatz. Auch der sechste Platz von Anja König im Teamsprint sei besonders hervorzuheben, so Werner, »denn sie hat da als Langstrecklerin auch im Sprint Hervorragendes geleistet.« Im Teamsprint der U-20-Juniorinnen liefen die Biathletinnen Marion Deigentesch und Anne Weidel auf den vierten Platz.

Mit dem Team gibt es noch einen gemeinsamen Saisonabschluss – auch mit den Sportlern, die nächstes Jahr in die Jugend »aufsteigen« – und noch einige lockere Einheiten. »Die Vorbereitung war Klasse, die Sportler sind immer als ein Team aufgetreten und wir haben oft eine Mords-Gaudi gehabt. Dass dann auch die Leistungen stimmten, war natürlich besonders schön«, so Werner stellvertretend für das Trainerteam der Jugend. In diesem hatten Tobias Angerer und Toni Strehhuber mitgewirkt, später auch der ehemalige Weltcupläufer Franz Göring. Martin Werner (Vater von Janik) »hat fast die ganze Organisationsarbeit gemacht und uns auch als Techniker unterstützt, ebenso wie noch zwei andere Väter«, so Janik Werner.

Und: »Es ist schön zu sehen, dass im Stützpunkt alle an einem Strang ziehen.« Das ziehe sich von den Gau-Schülertrainern (Michaela Hofmeister, Josef Wolf und dem Inngauer Erik Michels) über die Jugend bis hin zu den Profis, für die Bernd Raupach verantwortlich ist. Inngau, Chiemgau und CJD arbeiten hier in allen Bereichen gut zusammen. who