Mehr Lob als Punkte

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So intensiv wie hier zwischen Michael Sporysch (rechts/DEC Inzell) und Pascal Schäfer (ERV Schweinfurt) ging es auch beim Inzeller Spiel in Dingolfing zu: Dort wurden gleich drei Inzeller Spieler blutig geschlagen. (Foto: Wirth)

Es bleibt dabei, der DEC Inzell kann in der Eishockey-Landesliga gegen die meisten Gegner mithalten, gewinnen kann der DEC aber selten. So geschah es auch beim Auswärtsspiel in Dingolfing. Mit 1:5 endete die Partie aus Inzeller Sicht und dabei gab es anschließend viel Lob für die Truppe von Trainer Thomas Schwabl.


»Leider hat es nicht geklappt«, sagte Abteilungsleiter Olaf Becker nach der Partie. DEC-Trainer Thomas Schwabl meinte nach dem Spiel, dass ihm langsam die Worte ausgehen würden. »Wir spielen fast 20 Minuten im zweiten Drittel auf ein Tor und bringen einfach nichts rein. So kannst du kein Spiel gewinnen.«

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Wahre Worte, denn die Hausherren erwischten einen schlechten Tag und nahmen bereits im zweiten Drittel eine Auszeit, um sich neu zu sortieren. In diesem Mittelabschnitt gelang Sebastian Schwabl der zwischenzeitliche hochverdiente Ausgleich zum 1:1. Doch die Freude dauerte nur ein paar Sekunden, ehe Dingolfing auf 2:1 stellte.

Wütend war Schwabl über die Leistung der Schiedsrichter. »Da werden drei Spieler von uns blutig geschlagen und die unternehmen nichts.« Julian Meyer musste sogar zum Nähen ins Krankenhaus. Als er danach weiterspielte, wurde ihm erneut die Lippe blutig geschlagen. »Wir haben gegen die Schiris offiziell Protest eingelegt«, so Schwabl frustriert.

Am kommenden Samstag geht es für die Inzeller zum Spiel nach Pegnitz beim aktuellen Tabellenführer.

EV Dingolfing - DEC Inzell 5:1 (1:0/2:1/2:0): Tore: 1:0 (12.) Daniel Schander, 1:1 (34.) Sebastian Schwabl, 2:1 (34.) Sascha Haschberger, 3:1 (39.) Daniel Weber, 4:1 (47.) Stefan Urzinger, 5:1 (50.) Benjamin Franz. – Strafen: EVD (16 Minuten) - DEC (18). – Zuschauer: 100. SHu

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