Mehr interaktive Angebote

Während in Ruhpolding gerade noch die letzten Spuren des Weltcups beseitigt werden, beschäftigt sich Tourismusdirektor und Medienchef im Organisationskomitee (OK) Markus Stuckmann bereits mit dem nächsten Wettkampf. »Die Nachbesprechungen in den kommenden Wochen sind gleichzeitig schon Vorbesprechungen«, sagt er.


Zwar seien die Rückmeldungen zum Weltcup »durchweg positiv« – von den 65 000 Zuschauern wurden lediglich die zu geringe Auswahl an Kaffeesorten in den Hütten und die zu lauten Schreie des deutschen Trainers kritisiert – trotzdem gibt es noch Verbesserungsmöglichkeiten. »Wir wollen die Veranstaltung weiterentwickeln und uns noch besser auf das jüngere Publikum einstellen.« Auch die Zuschauer zuhause sollen noch stärker eingebunden werden. »Wir wollen mehr interaktive Angebote schaffen und müssen dafür auch für eine Netzstabilität bei größeren Datenmengen sorgen«, nennt Markus Stuckmann ein Beispiel.

Anzeige

Das Publikum wird aber nicht nur jünger, sondern auch internationaler: »Es waren mehr Norweger, Franzosen und Russen da«, weiß der Tourismusdirektor. »Die Zahl der tschechischen Gäste ist zwar noch gering, aber steigend. Zudem kommen auch immer mehr Österreicher zu uns.« Was den Zuschauern an Ruhpolding gefällt und was nicht, soll die Befragung einer Münchner Hochschule klären, die in den kommenden Wochen ausgewertet wird. jom

Mehr aus Traunstein
Mehr aus Traunstein
Einstellungen