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Medaillen für heimische Judoka

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Gold und Bronze holten sich Herbert Kirchmaier (Bildmitte) und Werner Schneider bei den Austrian Masters. Rechts: Michael Fitz vom ASV Salzburg/Puch. (Foto: Wittenzellner)

Eine Reihe von regionalen Judoka gingen jetzt in Linz bei den Austrian Masters, der Internationalen Österreichischen Meisterschaft der Ü 30, auf die Matte. 133 Teilnehmer aus 52 Vereinen, darunter auch international renommierte Judoka aus Frankreich, Ungarn, Usbekistan, Serbien, Slowenien und Tschechien, kämpften um Sieg und Platzierungen.


Herbert Kirchmaier, der in der Bezirks- und Regionalliga für den TSV Teisendorf auf die Matte geht, war in der Altersklasse M 1 (30 bis 34 Jahre) in der Gewichtsklasse bis 73 kg nicht zu schlagen. Wenige Tage nach seinem 33. Geburtstag beschenkte er sich selbst und holte sich seinen Masters-Titel. Drei Siege, jeweils mit Ippon, sicherten ihm – trotz guter Konkurrenz – überlegen den Titel.

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Auch Werner Schneider vom TuS Traunreut stellte sich dem internationalen Wettbewerb. Gleich im ersten Kampf musste er gegen den letztjährigen Sieger und späteren Zweitplatzierten, Stanislaw Slowiak (WAT Hernals), auf die Matte – und verlor. Anschließend besiegte er den Franzosen Eric Drouaillet mit Ippon. Gegen den EM-Zweiten und späteren Sieger Hermann Schmölzer (ESV Sanjindo) musste Schneider einem Rückstand hinterherlaufen, setzte seinen Gegner dabei so unter Druck, dass dieser drei Strafen (Shidos) bekam. Am Ende reichte es aber nichtmehr zum Sieg für den aufopferungsvoll kämpfenden Traunreuter. Dafür machte er in seinem vierten Kampf »kurzen Prozess«: Gegen den Österreicher Bruno Pisoni (ASKÖ Rottenmann) holte er mit Ippon einen weiteren Sieg, der am Ende Bronze bedeutete.

In der Wettkampfklasse M 5 (50 bis 54 Jahre) erreichte Hans-Joachim Schweißhelm, Judoka vom TSV Freilassing, in der Gewichtsklasse bis 73 kg einen fünften Platz. awi

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