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Maximilian Lill holt »Großen Preis von Seehof«

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Zu einem großen Erfolg wurde wieder das Reitturnier um den »Großen Preis von Seehof« für den F. I. A. Anthes-Pokal auf dem Reiterhof Seehof der Familie Mayer in Petting.


Dieses Turnier war 2011 sogar als das beste Reitturnier in ganz Bayern gewählt worden und auch heuer hat es sicher wieder beste Chancen auf diesen Titel. Von der Organisation und Durchführung her war es vielleicht sogar noch einen Tick besser als letztes Jahr.

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Allerdings war auch ein Hauch davon zu spüren, dass das Turnier wohl nicht größer werden sollte, denn es scheint, dass bei den zur Verfügung stehenden räumlichen und organisatorischen Gegebenheiten ein Limit erreicht worden ist. Wie Johann Mayer meinte, sollte sich die Organisation in Zukunft vielleicht »auf die Konsolidierung und den puren Genuss des Turniers« ausrichten.

Zu genießen gab es dieses Jahr aber schon genug. Neben der exzellenten Organisation bei den Wettbewerben hatten Mayer und seine Familie dafür gesorgt, dass es sowohl den Teilnehmern am Turnier und den Gästen und Zuschauern ansonsten an nichts fehlte. Allerdings war der Besucherandrang, insbesondere bei den »Cup«-Springen so groß, dass es auf der Tribüne recht eng wurde.

Wie in den bisherigen Turnieren am Seehof sorgten auch diesmal Sepp Maier und Andreas Mayer für die ausgezeichnete Auslegung und Anpassung der Parcours an die Fähigkeiten der Reiter bei den Springen. Zudem sorgten die Organisatoren auch für ausgewogene Bedingungen und gute Bodenqualität für alle Wettbewerber und einen effizienten Umbau der Parcours zwischen den Springen. Keine leichte Aufgabe bei fast 1000 Teilnehmern über das Wochenende. Für die Auswertung der Resultate zeichnete die 1. Vorsitzende der Landeskommission für den Pferdesport, Jaqueline Schmieder, verantwortlich.

Im Stechen für den »F. I. A. Anthes-Pokal«, der zugleich auch als »Großer Preis von Seehof« gewertet wurde, blieb Maximilian Lill auf Granat nicht nur fehlerfrei, sondern war auch in der kürzesten Zeit über den schwierigen Parcours gefegt. Die besten heimischen Vertreter waren hier Hendrik Gravemeier (RFV Rupertiwinkel) mit Graf Koks auf Rang 6 sowie seine Vereinskollegin Barbara Meindl mit Quadrigus M auf Rang 7. Beim Stechen für den »U-21-Hindelang-Cup«, der wichtigsten Serie für junge Reiter in Bayern, für den das große Finale im November auf Gut Ising stattfindet, konnte Julia Schönhuber auf ihrem Pferd »Checkpoint U« ihren Erfolg von 2011 wiederholen.

In einem weiteren Springen der Klasse S* holte sich Hendrik Gravemeier den Sieg auf Cortez, Dritte wurde die Trostbergerin Julia Schönhuber (PSG Vier Jahreszeiten Waltersham) auf Palatino und Siebte Barbara Meindl auf Quintana.

Die Gewinner wurden auch von Bürgermeister Karl Lanzinger beglückwünscht. Hocherfreut zeigten sich die Organisatoren, allen voran die Gesamtleiterin des Turniers, Daniela Roider. Sie und ihr Vater Johann Mayer, der Besitzer des Seehofs, lobten die Wettbewerber und vor allem ihre hervorragenden Helfer. Diese hatten alle wieder dafür gesorgt, dass dieses Turnier sicher wieder im Rennen ist, als bestes Turnier in ganz Bayern ausgezeichnet zu werden. al

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