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Maxi Hösle rettet die Waginger »Seerosen« vor dem Abstieg

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Erleichterung pur nach dem Waginger Sieg: Trainer Werner Lorant und Stefan Hinterreiter freuen sich über den Klassenerhalt. (Foto: Weitz)

Das war eine spannende Angelegenheit: Im dritten Spiel der Relegationsserie um einen Platz in der Fußball-Bezirksliga trennten sich der TSV Waging und der ESV München mit einem 1:1-Unentschieden. Da die Waginger jedoch ihr Gruppenspiel gegen den TSV Großhadern (3:2) höher gewonnen hatten als der ESV (2:1), reichte dieses Remis den »Seerosen« zum Klassenverbleib.


»Blockade im Kopf« bei den Waginger Spielern

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750 Zuschauer sahen ein Spiel, das kein gutes Niveau hatte. Man merkte beiden Teams die Bedeutung der Begegnung an. Vornehmlich die »Seerosen« fanden nicht in das Spiel, sie schienen eine Blockade im Kopf zu haben. Es war eine schlechte Leistung der Waginger.

Die Gäste spielten befreiter auf, wenn auch auf keinem hohen Niveau. Doch die »Seerosen« bleiben durch das Tor von Maxi Hösle in der Bezirksliga. Ob der Ausgleich in der Nachspielzeit gerecht war oder nicht, das ist eine andere Frage. Man kann die Enttäuschung der Münchner Truppe verstehen. Nach Beendigung der Begegnung kann man nur vermerken: »Der HSV und die Münchner Löwen lassen grüßen« – auch diese schafften jeweils erst kurz vor Schluss den rettenden Treffer. Die »Seerosen« mussten früh auf Manuel Sternhuber, der mit einem Nasenbeinbruch ausgewechselt werden musste, verzichte. Damit war der Flügelbereich der Schützlinge von Trainer Werner Lorant natürlich um Einiges geschwächt. In der 9. Minute musste Thomas Würnstl im Waginger Tor sein ganzes Können aufbieten, um eine Chance des ESV München zu vereiteln.

In den Folgeminuten Geplänkel hin und her, die »Seerosen« kamen einfach nicht in Schwung. Erst in der 22. Minute eine Chance für die Platzherren, als ein Eckball von Veit Gröbner an Freund und Feind vorbeiging.

Fünf Minuten später konnte Asen Konstantinov auf Münchner Seite eine gute Chance nicht verwerten. In der 36. Minute vergab Daniel Stangl eine Chance. In der 38. Minute hätte der Führungstreffer für die Platzherren fallen müssen. Nach einem herrlichen Spielzug – der einzige Lichtblick in der ersten Hälfte – wurde der Abschluss von Maxi Hösle von den Gästen auf der Torlinie geklärt. Das war Glück.

Die zweite Halbzeit war ähnlich schwach wie die erste. Doch gingen die Münchner durch Azret Hajdari, der einen gut getimten Pass aufnahm und eiskalt verwandelte, mit 1:0 (52.) in Führung. Eine gute Chance vergab Maxi Hösle (64.). Drei Minuten später musste Thomas Würnstl einen Schuss von Sebastian Stangl im Nachfassen klären. Eine ähnliche Situation gab es auf der Gegenseite, als David Vormann einen Schuss von Michael Fuchs im Nachfassen klären musste (74.).

In der 86. Minute hätten die Gäste alles klarmachen können. Thomas Würnstl klärte mit einer tollen Reaktion bei einem Schuss von Marko Petrovic – Glück für die Waginger. Als alles schon für die Gäste gelaufen schien, fiel in der 94. Minute der Ausgleichstreffer zum 1:1 durch Maxi Hösle – die Nachspielzeit war aufgrund vieler Unterbrechungen gerechtfertigt.

Die »Seerosen« bleiben daher in der Bezirksliga und werden sich mit dem neuen Trainer-Duo Bruno Tschoner und Robert Kranich für die kommende Saison neu orientieren. Klu