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Max Niedermaier mischt vorne mit

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Er wurde in Russland EM-Fünfter und tritt nun bei der DM in Berlin als Titelverteidiger an: Max Niedermaier. (Foto: Weitz)

Max Niedermaier kommt allmählich immer besser in Form: Der Edlinger Eisspeedway-Pilot erreichte bei der Europameisterschaft in Wjatskije Poljany (Russland) den 5. Platz. Nicht nach Wunsch lief es dagegen für Nachwuchspilot Luca Bauer (Reit im Winkl), der den 11. Platz der Gesamtwertung verbuchte.


Das Wertungssystem bei der Europameisterschaft unterscheidet sich etwas vom derzeitigen WM-System. Nach den Vorläufen kommen bei der EM die vier Punktbesten ins A-Finale (Plätze 1 bis 4), die vier Nächstplatzierten ins B-Finale (Plätze 5 bis 8), hinzu kommen das C-Finale (9 bis 12) und D-Finale (13 bis 16). Für die Platzierung in der Tageswertung zählt dann ausschließlich das jeweilige Finalergebnis. Der Tagessieger erhält letztlich 16 Tagespunkte, jeder Platz abwärts bedeutet einen EM-Zähler weniger.

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Egal ob mit diesem oder mit dem Grand-Prix-System: Dominierend waren erwartungsgemäß auch hier die russischen Piloten. Dabei holte sich der amtierende Vizeweltmeister – heuer aber nicht im GP qualifizierte – Igor Konjonow mit zwei Tagessiegen (32 Punkte) den EM-Titel vor seinen Landsmännern Eduard Krysow (30) und Nikita Bogdanow (28). Der Tscheche Jan Klatovsky erreichte jeweils das A-Finale und wurde Gesamtvierter.

Nur einen Platz dahinter folgte Max Niedermaier, der an beiden Tagen das B-Finale zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Der 29-Jährige fand seine Leistung zwar »in Ordnung, aber ich habe noch nicht ganz die Form aus dem Vorjahr.« Erfreulich aber: »Es geht allmählich aufwärts«, so Niedermaier. Und das genau zum passenden Zeitpunkt: Am Donnerstag tritt er in Berlin beid er DM ja als Titelverteidiger an, am kommenden Wochenende darf er in der gleichen Halle per Veranstalter-Wildcard auch im Grand Prix antreten. »Da will ich mich so teuer wie möglich verkaufen«, verspricht er. Einen ordentlichen 9. Platz erkämpfte Tobias Busch (Stralsund). Er bestreitet erst seine zweite Eisspeedway-Saison.

Dagegen war Luca Bauer nach Rang 11 enttäuscht. »Da hatte ich mir schon mehr erhofft. Aber am ersten Tag ging es nur am Anfang gut, am zweiten Tag war eigentlich nur der erste Lauf gut«, so der 19-Jährige. Das sei bei ihm vor allem Kopfsache und das nun schon seit längerer Zeit. »Im Training läuft es sehr gut, aber im Rennen klappt es einfach nicht richtig.«

Für die Deutsche Meisterschaft am morgigen Donnerstag will er sich daher »nicht zu viel vornehmen.« Zumal »ich ja ohnehin außer Wertung fahre«, verweist er darauf, dass er in dieser Saison ja mit italienischer Lizenz am Start ist. who