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Markus Reiterberger überzeugt in Jerez

Eine starke Leistung bot Motorradrennfahrer Markus Reiterberger (unser Bild) in Jerez (Spanien) im Rahmen der Superbike-Weltmeisterschaft: Der Gaststarter im Superstock-1000-FIM-Cup wurde in seinem Rennen Fünfter. Auf der BMW HP 4 musste sich der Deutsche Meister der Superbike-Klasse an ein komplett elektronisches Fahrwerk sowie andere Reifen (Pirelli) gewöhnen. »Das ist ein ganz anderes Fahren«, so der 19-Jährige. Im Zeittraining erkämpfte er sich den 6. Startplatz, »beim Start hat die Kupplung dann leider etwas gerupft«, berichtet er. Von Platz 8 aus kämpfte er sich nach vorn und war am Dritt- und Viertplatzierten direkt dran. Da für ihn jedoch Platz 7 als Mindestziel galt, um BMW in dieser Kategorie den Markentitel zu sichern, attackierte er nicht mehr und sicherte lieber Platz 5 ab. Trotzdem waren Team und Fahrer begeistert. Reiterberger fuhr die Maschine von Cup-Gesamtsieger Sylvain Barrier (Frankreich), der von BMW zum Lohn für den Titelgewinn diesmal am Superbike-Rennen teilnehmen durfte, wo er die Ränge 12 und 13 belegte. Den WM-Titel bei den Superbike-Piloten sicherte sich Tom Sykes (Großbritannien/Kawasaki/447 Punkte) mit den Plätzen 3 und 2. Zweiter der Gesamtwertung wurde Eugene Laverty (Irland/Aprilia/424), der in Jerez einen Doppelsieg verbuchte, vor Sylvain Guintoli (Frankreich/Aprilia/402), Marco Melandri (Italien/BMW/359) und Chaz Davies (Großbritannien/BMW/290). (who/Foto: Reiterberger)

 
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