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Manuel Omelanowskys Hattrick stellt die Weichen

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Er war selbst durch solche Fouls wie hier durch Alexander Sauer (links) nicht zu bremsen: Manuel Omelanowsky erzielte nach der Pause einen Hattrick und stellte damit für den SV Kirchanschöring die Weichen auf Sieg. (Foto: Wirth)

SV Kirchanschöring: Hoyer, Eder (23. Söll), Leitmeier (58. Maierhofer), Willinger, Ch. Jung, Omelanowsky, Gürcan, Wentenschuh, Hofmann (58. Sturm), Schild, M. Jung.


TSV Eching: Kestler (80. Kalichmann), Sauer, Wagner (46. Paulus), Bittner, Mühlberger, Ott, Hrgota, Stegmeier, Fölting, Rudolf (46. Doms), Juric.

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Schiedsrichter: Michael Hochrinner.

Zuschauer: 659.

Tore: 1:0 (49.) Omelanowsky, 2:0 (74., Foulelfmeter) Omelanowsky, 3:0 (75.) Omelanows- ky, 4:0 (87.) M. Jung.

Titelgewinner SV Kirchanschöring hat seinen Fans und sich selbst einen positiven Abschluss in der vorerst letzten Saison in der Fußball-Landesliga Südost beschert und am finalen Spieltag den TSV Eching mit 4:0 besiegt.

Einen kurzen Moment des Schreckens in der 23. Minute, als Albert Eder unter Mithilfe zweier Mitspieler verletzt vom Feld musste. Wie sich später herausstellte, zog er sich eine Bänderdehnung zu. Das hinderte den Kapitän natürlich nicht daran, bei den Ehrungen im Rahmen der Abschlussfeier einen Dank an alle Helfer und Gönner mit einem kleinen Präsent auszusprechen.

Das Spiel an sich entwickelte sich zu einem unspektakulärem, was auch an den Gästen aus Eching lag, die bereits im »Ferienmodus« kickten und teilweise vor allem im zweiten Durchgang nur noch wenig taten. Nach den Glückwünschen der Echinger unmittelbar vor Anpfiff übernahm der SVK das Kommando und hatte durchaus mehrmals die Möglichkeit, zu treffen, doch Albert Eders Kopfball nach einem Flo-Hofmann-Eckball strich ebenso knapp vorbei wie Manuel Jungs Schuss nach einem abgewehrten Ball. Die beste Gelegenheit hatte Tobi Schild, dessen Entwicklung stetig nach oben zeigt. Mit dem schwächeren linken Fuß nahm der Youngster abermals einen zweiten Ball volley und knallte diesen knapp übers Tor – so manch einer hatte den schon drin gesehen.

Doch im ersten Durchgang gelang den Hausherren kein Treffer und auch Schlussmann Lu Hoyer hatte im Anschöringer Dauerregen noch keine allzu große Beschäftigung. Dafür »schepperte« es in der zweiten Halbzeit umso früher: Manuel Omelanowsky schob in der 49. Minute ein und bedankte sich bei Vorlagengeber Sebastian Leitmeier, der sich toll bis an die Grundlinie durchgesetzt und mit seiner Vorlage Omelanowsky perfekt bedient hatte. Die besten Gelegenheiten für die Gäste hatte der Routinier des TSV, Fabijan Hrgota, der nichts verlernt hat und Lu Hoyer zweimal prüfte – der SVK-Torhüter war aber zur Stelle. Besser klappte es auf der anderen Seite, als abermals »Omo« zum 2:0 traf. Diesmal schnappte sich der Angreifer den Ball zum Elfmeter und verwandelte sicher.

Dem Oberteisendorfer gelang im Anschluss sogar ein lupenreiner Hattrick, als er abermals cool blieb und nach Manuel Jungs »Zuckerpass« per Lupfer zum 3:0 vollendete – Bayernligakost, könnte man im Hinblick auf den Aufstieg in diese Liga sagen.

Den Schlusspunkt setzte Manuel Jung dann selbst. Er umkurvte zwei Echinger plus den Schlussmann, wobei der TSV keine Gegenwehr mehr zeigte.

Am Ende durfte sich auch noch Lu Hoyer auszeichnen, er parierte einen Strafstoß des kurz vor Schluss eingewechselten TSV-Torwarts Wilhelm Kalichmann, der als Abschiedsgeschenk zehn Minuten Spielzeit bekam, aber den möglichen Ehrentreffer vergab. Beim anschließenden Freibier lachte aber auch Kalichmann wieder – so gesehen war also alles gut in Kirchanschöring ... bts