Manuel Omelanowsky rettet dem SVK einen Punkt

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Manuel Omelanowsky (rechts) erzielte für den SV Kirchanschöring den verdienten Ausgleichstreffer im Heimspiel gegen den FC Ismaning. Simon Jauk feierte mit seinemKapitän. (Foto: Butzhammer)

Ein umkämpftes und spannendes Spiel erlebten die 411 Zuschauer am Samstag in der Fußball-Bayernliga Süd im Spiel zwischen dem SV Kirchanschöring und dem FC Ismaning. Am Ende trennten sich beide Teams mit einem 1:1.


FCI-Coach Mijo Stijepic sprach nach dem Schlusspfiff von Glück, »weil wir auf dem Zahnfleisch laufen«. Er habe das vor der Saison schon angerissen, dass das vom Verband nicht vernünftig sei, nach der monatelangen Pause so ein Startprogramm hinzulegen, monierte er nun erneut. Er machte seiner jungen Mannschaft ein Kompliment: »Sie hat alles in die Waagschale geworfen und sie hat sich am Ende das Glück verdient.« Der SVK sei aber besser gewesen, da brauche man nicht zu diskutieren, ergänzte er noch. Der FCI ist jetzt seit fünf Spielen ungeschlagen. Der Coach war unter dem Strich mit dem Punkt sehr zufrieden.

In der Tat hatte der SVK ein Chancenplus während der 90 Minuten. Schon in der 7. Minute passte Simon Jauk auf Manuel Omelanowsky, aber der zielte knapp rechts am Kasten der Gäste aus dem Münchner Norden vorbei. Die Ismaninger schossen durch Daniel Bux (12. Minute) über den SVK-Kasten, bei einem SVK-Angriff setzte Dominik Buxmann auf SVK-Seite Jauk ins Szene, Torwart Cedomir Radic war zu Stelle (18.). Den folgenden Eckball trat Maximilian Hosp, am langen Eck wartete Luca Obirei – er traf aber nur das Außennetz. So ging es munter weiter bis zur Pause, wobei die Zuschauer vor allem im Mittelfeld ein umkämpftes Spiel zu sehen bekamen.

Nach der Pause drückte der SVK noch mehr. Jauk bediente von links Omelanowsky, der allerdings in Torwart Radic seinen Meister fand (53.). Ismaning war bei den Gegenstößen brandgefährlich, als Peter Schädler fast alleine auf SVK-Torwart Egon Weber zulief, grätschte im letzten Moment ein SVK-Abwehrbein dazwischen. In der 69. Minute kam Jauk über rechts, die Ismaninger wehrten zur x-ten Ecke ab. Der folgende Eckball vom eingewechselten Timo Portenkirchner segelte gefährlich an Freund und Feind durch den Strafraum, zwei Minuten später kam wieder Portenkirchner über links, zielte aber über den Kasten der Gäste (71.).

Dem folgte die kalte Dusche: Nach einer weiten Flanke aus dem rechten Halbfeld kam der bullige Daniel Geadke ans Leder und köpfte ins kurze Eck zur Führung für den FCI ein (76.). Doch zwei Minuten später gelang dem SVK durch Omelanowsky der Ausgleich: Einen langen Ball nahm »Omo« mit einem Reflex mit und lupfte die Kugel über den herauseilenden Radic ins Netz (78.). Gegen Ende lenkte Ismanings Radic einen Ball von Manuel Sternhuber mit den Fingerspitzen noch aus dem Kreuzeck, Jauk schoss einen Freistoß aus 20 Metern drüber (90.).

Die beiden Trainer unterhielten sich nach dem Spiel lange. Stijepic und SVK-Coach Mario Demmelbauer kennen sich aus der gemeinsamen Zeit beim TSV Buchbach. Demmelbauer zeigte sich stolz, »was die Mannschaft heute geliefert hat«. Sie habe alles versucht, alles gegeben – bis zum letzten Tropfen, ergänzte er. Auf die Leistung könne man aufbauen. Auch er sprach von kräftezehrenden Englischen Wochen. Der SVK wäre wie der FCI im Umbruch. »Wir haben heute mit vielen jungen Kräften angefangen«, hob er hervor. Er sehe seine Arbeit aber auch darin, erfahrene Spieler weiterzubringen. So spielte Max Vogl nun als Innenverteidiger und mache seine Sache gut.

Für das derzeitige Programm – am morgigen Dienstag (19.30 Uhr) gastiert der SVK zum Toto-Pokal beim TuS Prien, am Freitag (20 Uhr) folgt das nächste Bayernliga-Spiel bei der Reserve des FC Ingolstadt II – »ist der Kader groß genug« und das wäre in diesen Wochen wichtig.

SV Kirchanschöring: Weber, Obirei, Jauk, Nicklas, Hosp (51. Schmitzberger), Pöllner, Omelanowsky, Vogl, Huber, Sternhuber, Buxmann (65. Portenkirchner).

FC Ismaning: Radic, Priewasser, Gaedke, Schädler (67. Steindorf), Bux, Jobst, Lommer, Weber Daniel, Hauk, Krizanac, Hofmann (5. Roth/46. Schailzl/60. Mittermaier).

Tore: 0:1 Gaedke (76.), 1:1 Omelanowsky (78.).

Gelb-Rote Karte: - / Hauk (88./wiederholtes Foulspiel).

Zuschauer: 411.

Schiedsrichter: Haase (Burglengenfeld).

mw

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