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Mamo startet am Hochfelln

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Holt Petro Mamo aus Eritrea beim 46. Internationalen Hochfelln-Berglauf am 29. September nach 2013, 2014 und 2016 seinen vierten Titel? (Foto: Weitz)

Nach zweijähriger Unterbrechung ist Petro Mamo aus Eritrea beim Schlickeralmlauf im österreichischen Telfes im Stubaital wieder ins internationale Berglaufgeschehen eingestiegen – und wie! Der frühere Seriensieger startete gleich mit einem Sieg. Es war Mamos erster Auftritt, nachdem er bei der Berglauf-WM im italienischen Premana vor gut zwei Jahren des Dopings überführt und mit einer Sperre belegt worden war.


Bei seinem viel beachteten Comeback bestach er zuletzt auch mit einem zweiten Platz beim Berglauf-Weltcup im schweizerischen Sierre-Zinal. Seine hervorragende Form will der Berglauf-Weltmeister von 2012 nun auch beim Internationalen Hochfelln-Berglauf am 29. September unter Beweis stellen.

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Dort hatte er sich bereits in den Jahren 2013, 2014 und 2016 in die Siegerliste eintragen können. Sein härtester Konkurrent dürfte diesmal aus dem Chiemgau kommen – nämlich sein Landsmann Filimon Abraham. Mamo verwies Abraham beim besagten Schlickeralmberglauf mit über einer Minute Vorsprung auf den zweiten Platz.

Abraham ist aktuell Dritter der laufenden BerglaufWeltserie und ließ heuer zudem als Sieger des prestigeträchtigen Großglockner-Berglaufs aufhorchen. Seinen Hochfelln-Heimvorteil will er mit großer Unterstützung seines Teams LG Festina Rupertiwinkel ausspielen. Zusätzlich beflügeln dürfte ihn, dass ihm der Berglauf-Grandprix-Urheber und OK-Vize Georg Anfang bereits die Startnummer 1 reserviert hat. Doch nicht nur Abraham sondern auch Mamo zähle den Hochfelln zu seinen Lieblingsbergen, betont Anfang.

Vor dem deutschen Berglauf-Klassiker stehen bei Mamo noch der Jungfrau-Marathon am 7. September im schweizerischen Interlaken und der Berglauf-Weltcup am 14. September im italienischen Sexten auf dem Rennprogramm.

Der Vorjahressieger des Hochfelln-Berglaufs, Geoffrey Gikuni Ndungu, wird dieses Jahr übrigens nicht starten können. Der Kenianer teilte dem Veranstalter mit, dass er seinen Titel nicht verteidigen könne, da sein dreimonatiges Visum Mitte September ablaufe und er deswegen rechtzeitig ausreisen müsse. mmü