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Mammutprogramm für den TSV Waging

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Der Waginger Manuel Sternhuber (links, hier im Duell mit dem Ampfinger Liviu Pantea) hat mit seiner Mannschaft am morgigen Sonntag um 14.30 Uhr eine schwere Aufgabe vor sich. Das Schlusslicht muss nämlich zum Tabellensechste TSV Dorfen reisen. (Foto: Butzhammer)

Das werden harte Tage für die Waginger Fußballer: Denn dem TSV stehen jetzt gleich zwei Englische Wochen in Folge in der Fußball-Bezirksliga Ost bevor. Doch Trainer Ali Gezer kommt das gar nicht so ungelegen, denn am Ende dieses Mammutprogramms möchte er mit seiner Truppe in der Tabelle einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht haben.


Bei den »Seerosen« läuft es aktuell nämlich noch alles andere als rund. Ein Unentschieden zum Auftakt und dann drei Niederlagen in Serie lautet die bittere Bilanz bisher. Damit steht die Elf von Ali Gezer mit einem mageren Pünktchen auch am Tabellenende. Der Coach macht seiner Elf aber keinen Vorwurf. »Wir spielen ja gut«, betont er und gibt sich kämpferisch: »Wir können jeden schlagen.«

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Nur die individuellen Fehler muss sein Team nun bald abstellen, damit es mit dem ersten Sieg auch endlich klappt. »Aber das ist eine reine Konzentrationssache«, ist Gezer überzeugt. »Wir müssen in den nächsten Spielen jetzt einfach hellwach sein«, fordert er.

»Wir haben jetzt richtig gut trainiert«

Nächste Gelegenheit dazu haben die Waginger am morgigen Sonntag um 14.30 Uhr beim Tabellensechsten TSV Dorfen. Weiter geht's dann am Mittwoch um 18 Uhr mit dem Nachholspiel beim SV Saaldorf. Die Partie des zweiten Spieltags beim Aufsteiger wurde damals ja wegen eines aufziehenden Gewitters beim Stand von 2:1 für Saaldorf in der 72. Minute abgebrochen und wurde jetzt nochmals neu angesetzt.

Die Waginger sind dann am kommenden Samstag, 3. September, um 15.30 Uhr gegen den ASV Au gefordert, ehe die Partien gegen den VfL Waldkraiburg (6. September, 18.30 Uhr) – ebenfalls ein Nachholspiel – und beim TSV Moosach (10. September, 15 Uhr) folgen.

Rechtzeitig vor den vielen Spielen hat sich immerhin die personelle Situation bei den »Seerosen« deutlich entspannt. »Ich habe eigentlich alle Mann an Bord«, sagt der Trainer. Er musste seine Mannschaft trotz der mageren Ausbeute bisher übrigens auch noch nicht sonderlich aufbauen. »Die Stimmung ist gut und wir haben jetzt richtig gut trainiert.«

Das macht Gezer Mut für die kommenden Aufgaben. Der Übungsleiter hat sich schon einmal einen genauen Plan für die nächsten Partien zurechtgelegt. »Aus den nächsten vier Spielen wollen wir sieben Punkte«, sagt er. »Dann haben wir in der Tabelle auch wieder Boden gut gemacht«, ist der Coach überzeugt.

Die erste Gelegenheit, Punkte einzufahren, hat sein Team also bereits morgen. Allerdings hängen die Trauben in Dorfen hoch, das Team hat bisher drei Siege und ein Unentschieden eingefahren und mischt damit im oberen Drittel der Tabelle mit. »Da müssen wir ganz schön aufpassen, damit wir nicht unter die Räder kommen«, weiß Gezer, »Dorfen hat sich sehr gut verstärkt.« Der Gegner sei offensiv stark und auch die Abwehr stehe stabiler als noch vergangenes Jahr, weiß Gezer. »Das wird ein schwieriges Spiel für uns werden«, prophezeit der Waginger Trainer.

Für ihn ist die Partie übrigens etwas Besonderes: Denn mit dem Dorfener Trainer Michael Kostner war er einst gemeinsam in Freilassing an der Seitenlinie aktiv – und ein Punktgewinn gegen seinen Ex-Kollegen würde Gezer sicher gerne feiern wollen. Es wäre zudem ein guter Auftakt in die Englischen Wochen. SB

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